Immo-Aktien 2007 mit erheblichen Verlusten

Die Immobilienaktienindices des Stuttgarter Bankhauses Ellwanger & Geiger (E&G) sind im vergangenen Jahr um ein Drittel eingebrochen.

Für Immobilienaktien war das Jahr 2007 ein ganz trauriges. Während der Dax binnen Jahresfrist um rund 22,3 Prozent zulegen konnte, verlor der Index E&G-Dimax 31,4 Prozent. ?Damit beenden deutsche und europäische Immobilienaktien ihre positive Entwicklung nach sechs Jahren Outperformance?, kommentiert das Bankhaus in einer Pressemitteilung lapidar.

Der E&G-Dimax spiegelt die Wertenwicklung von insgesamt 76 Immobilienaktienwerten wider. Es erfasst alle börsennotierten Unternehmen in Deutschland, die mehr als 75 Prozent ihrer Erträge im Immobiliengeschäft erwirtschaften. Die Marktkapitalisierung der gelisteten Titel beläuft sich nach Angaben der Bank auf 15 Milliarden Euro.

Ähnliche Verluste musste auch der E&G-Epix 30 (Immobilienaktien Euroland) verbuchen. Der Gesamt-Europa-Index E&G-Epix 50 gab um 32,4 Prozent nach, während der E&G-Erix (europäische Reit-Aktien-Index) mit Minus 17,9 Prozent abschloss.

Helmut Kurz, Manager des E&G-Fonds Immobilienaktien Europa, begründet die Kurseinbrüche unter anderem mit gestiegenen Kapitalmarktzinsen und mit den verschiedenen Stufen der US-Subprime-Krise, die unter anderem eine restriktivere Kreditvergabe der Banken zur Folge hatten. (hi)

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