Einzelhandelsmieten sinken weltweit

Aufgrund der Wirtschaftskrise befinden sich die Mietpreise für Einzelhandelsobjekte weltweit weiterhin im Sturzflug. Das zeigt die aktuelle Studie „Global Retail Market View“ des internationalen Immobilienberaters CB Richard Ellis (CBRE).

In fast allen untersuchten Märkten sank die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen, so CBRE. Dabei seien weniger etablierte Märkte stärker vom Rückgang betroffen. So fiel der Einbruch der Einzelhandelsmieten in der argentinischen Metropole Buenos Aires am stärksten aus. Die Preise schrumpften dort binnen Jahresfrist im Schnitt um 37 Prozent. Dahinter folgen Warschau mit einem Preisverfall von 33 Prozent und Washington D.C. (26 Prozent).

NYC bleibt trotz sinkender Mietpreise am teuersten

Das teuerste Pflaster für Einzelhandelsobjekte bleibt New York City, obwohl das Preisniveau auch dort um zehn Prozent zurückging. Spitzenlagen im Big Apple kosten 1.800 US-Dollar pro Square Feet pro Jahr. Das entspricht umgerechnet rund 1.218 Euro pro Quadratmeter monatlich.

New York ist damit doppelt so teuer wie Hongkong, die zweitplazierte Stadt. Dort werden in Spitzenlagen rund 658 Euro pro Quadratmeter monatlich verlangt. Moskau zog indes an Tokio vorbei und belegt nun Platz drei. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Paris und Tokio. Teuerste Stadt in Deutschland ist München, das Platz 16 belegt. Frankfurt am Main rangiert auf Platz 20. (hb)

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