IVD: Förderung soll ins Wahlprogramm

Mit dem IVD fordert ein weiterer Immobilienverband Anreize zum Wohnungsneubau und hat zu diesem Zweck einen entsprechenden Maßnahmenkatalog vorgelegt. Ziel: Die Förderung von Wohneigentum und energetischer Sanierung soll in die Wahlprogramme der Parteien aufgenommen werden.

Nach dem Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen hat nun auch der zweite maßgebliche Zusammenschluss von Branchenvertretern mit Sitz in Berlin ein Positionspapier zur Bundestagswahl vorgelegt (cash-online berichtete hier).

Im Zentrum der gemeinsam mit Hans-Joachim Beck, Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, entwickelten steuerpolitischen Vorschläge stehen die Forderungen nach Wiedereinführung des privaten Schuldzinsenabzugs, nach Förderung der Anschaffung selbstgenutzten Wohneigentums durch Abzug von der Steuerschuld sowie nach Freistellung von Grunderwerbsteuer für Ersterwerber.

?Die Förderung von Wohneigentum und Anreize zur energetischen Sanierung von Immobilien gehören in die Wahlprogramme der Parteien?, fordert IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling. ?Wir haben die konjunkturellen Impulse, die von den einzelnen Maßnahmen ausgehen, und die von der Politik verkündeten eigenen Maßstäbe im Blick?, so Kießling weiter. Wenn die Bundesregierung das Erreichen von Klimaschutzzielen verkünde, dann müsse sie dies auch entsprechend fördern. ?Die Immobilienwirtschaft nimmt ihre Verantwortung bei der energetischen Sanierung von Immobilien sehr ernst. Ohne ein Bündel von Maßnahmen bestehen jedoch zu wenig Anreize, um die notwendigen Maßnahmen anzupacken?, so der IVD-Präsident.

?Das Steuerrecht muss in Bezug auf Wohneigentum geändert werden. Der Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie ist eine sehr wichtige Säule der privaten Altersvorsorge?, ergänzt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. Darüber hinaus habe der Erwerb des Wohneigentums wesentliche konjunkturelle Effekte: Neubau, energetische Sanierung und Renovierung kämen ganz überwiegend den klein- und mittelständischen Unternehmen des Handwerks zu Gute. (te)

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