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23. Juli 2009, 00:00
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P2 Value wertet um über zehn Prozent ab

Der offene Immobilienfonds P2 Value von Morgan Stanley Real Estate muss sein Portfolio um 231 Millionen Euro oder 10,4 Prozent der anteiligen Verkehrswerte abwerten. Das hat die Neubewertung durch unabhängige Sachverständige ergeben.

Die Abwertung entspricht rund 13,9 Prozent des Fondsvolumens. Der Anteilspreis wird sich dadurch von 53,74 Euro am 23. Juli 2009 um etwa 7,50 Euro reduzieren. Das teilt die Frankfurter Gesellschaft heute mit.

Der Wertverlust sei auf eine Kombination aus stark verringerter Investitionsnachfrage und sich verschlechternden Immobilienfundamentaldaten an den globalen Immobilienmärkten zurückzuführen, so die Mitteilung.

Hohen Abwertungsbedarf ermittelten die Gutachter insbesondere in Japan (66,0 Millionen Euro), Deutschland (50,2 Millionen Euro), Spanien (32,8 Millionen Euro) sowie den USA (31,1 Millionen Euro) und Frankreich (16,7 Millionen Euro).

In Japan, Deutschland und Spanien ergaben sich deutliche Abwertungen bei den Büroimmobilien infolge von sinkenden Marktmieten und steigenden Liegenschaftszinsen, insbesondere bei größeren Objekten in Großstädten wie Tokio und Frankfurt, so Morgan Stanley. In den USA hätten schwierige Bedingungen im Einzelhandel zu rückläufigen Vermietungsständen und Wertverlusten geführt.

Der Fonds wurde Ende 2005 aufgelegt und erwarb sein Immobilienportfolio überwiegend in den Jahren 2006 und 2007.

Anteilsausgabe startet wieder, Rücknahme nicht

Morgan Stanley teilt mit, ab dem 24. Juli 2009 wieder Fondsanteile an Anleger ausgeben zu wollen. Allerdings bleibe die Aussetzung der Rücknahme bestehen. Erst im September will die Gesellschaft entscheiden, wann Anleger wieder an ihre investierten Mittel kommen. (mo)

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