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29. Dezember 2009, 11:36
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US-Immobilienmärkte: Es kriselt weiter

Die US-Wirtschaft erlebte ihre schlimmste Rezession seit Anfang der achtziger Jahre, jedoch wurde im Sommer 2009 die Talsohle durchschritten. Schon im dritten Quartal verzeichnete die Wirtschaft wieder Zuwächse gegenüber dem Vorquartal und das Bruttoinlandsprodukt lag erstmals wieder deutlich über dem Vorjahresniveau.

Gastkommentar: Dr. Günter Vornholz, Deutsche Hypo

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Dr. Günter Vornholz, Deutsche Hypo

Zu verdanken ist dies vor allem den frühzeitig beschlossenen konjunkturpolitischen Maßnahmen. Außerdem zeigte die extrem expansive Geldpolitik zunehmend Wirkung. Wir erwarten für 2009 insgesamt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um rund 2,5 Prozent. Trotz Auslaufens der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen und höherer Arbeitslosigkeit ist mit einer Rückkehr auf den Wachstumspfad 2010 zu rechnen. Ein steigender privater und öffentlicher Konsum wird dazu führen, dass die Wirtschaft um gut zwei Prozent wachsen wird.

Der Büromarkt wird bestimmt durch die stark negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, wo insbesondere die Beschäftigung im Finanzsektor deutlich abnahm. Dies führte zu einer hohen negativen Nettoabsorption in 2009, die auch 2010 weiter leicht im negativen Bereich liegen wird. Die Freisetzung von Bürofläche erhöhte die Leerstandsquote landesweit. Bei ansteigenden Leerständen sind auch die Mieten um rund 20 Prozent  gesunken.

Leerstände nehmen zu

Die Leerstände nähern sich den Höchstständen von 2002. Auch in den kommenden Monaten werden die Leerstände weiter ansteigen (2010 auf rund 20 Prozent) und die Mieten deutlich sinken (um rund zehn Prozent). Die Incentives sind schon 2009 deutlich ausgeweitet worden. Vor allem in den Märkten mit den stärksten Mietsteigerungen in den letzten Jahren, sind nun die höchsten Rückgänge festzustellen.

Das in der Pipeline befindliche Neubauvolumen ist auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren und wird auch in den nächsten Quartalen nicht steigen. Auch sind die Developments aufgrund der mangelnden Finanzierungsmöglichkeiten und der schwierigen Konjunktur fast zum Erliegen gekommen. Erst mit der Erholung auf dem Arbeitsmarkt wird die Nachfrage nach Bürofläche wieder ansteigen. Mit einer besseren Lage auf den Büromärkten ist daher erst 2011 zu rechnen.

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