Wohnimmobilienpreise erholen sich weltweit

Die Preise für Wohnimmobilien liegen im Aufwärtstrend. An 68 Prozent aller der von der internationalen Immobilienberatung Knight Frank für ihren weltweiten Wohnimmobilienindex untersuchten Standorten sind die Preise von Anfang Juli bis Ende September gestiegen.

erdballLaut Index hatten die Preise im zweiten Quartal 2009 bereits an knapp 50 Prozent der Standorte angezogen. Trotzdem liegen sie an 57 Prozent der Standorte noch immer unter dem Vorjahresniveau.

In Israel sind die Preise nach Angaben von Knight Frank am stärksten in die Höhe geklettert. Sie haben in den letzten zwölf Monaten um 13,7 Prozent zugelegt. Damit ist Israel das einzige Land, das im Jahresvergleich ein Wachstum im zweistelligen Bereich verzeichnen kann.

In Dubai haben hingegen die Preise im letzten Jahr um 47 Prozent nachgegeben, auch wenn die letzten drei Monate einen Zuwachs von 1,2 Prozent aufweisen. „Die jüngsten Schuldenprobleme von Dubai World und der damit verbundene Vertrauensverlust der Investoren könnten den leichten Aufwärtstrend der letzten drei Monate wieder zu Nichte machen“, befürchtet Liam Bailey, der das Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank verantwortet.

Spanien, Dänemark und Irland noch mit Problemen

Laut Index konnten sich seit der Kreditkrise einige europäische Länder noch nicht vom Abwärtstrend befreien. Dazu zählen unter anderem Spanien, Dänemark und Irland, wo ein Überangebot an Objekten nach wie vor auf die Preise drückt. Ganz anders präsentiert sich Großbritannien: die Nachfrage übersteigt das Angebot, die Preise klettern nach oben.

Auch in Deutschland hat sich im dritten Quartal das Blatt mit einem Plus von 2,6 Prozent im Dreimonatsvergleich gewendet. Im Einjahresvergleich haben Wohnimmobilien per Ende September indes noch 2,7 Prozent an Wert verloren.

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