21. Juni 2010, 18:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche würden gerne früher ins Eigenheim

Viele Bundesbürger würden gerne in jungen Jahren eigene vier Wände erwerben. Insgesamt 45 Prozent aller Deutschen finden, dass der Lebensabschnitt zwischen 30 und 35 Jahren der ideale Zeitpunkt für den Kauf einer selbstgenutzten Immobilie ist.

Haus-jg-paar-shutt 45329677-127x150 in Deutsche würden gerne früher ins EigenheimDas hat die Baugeldstudie des Mannheimer Baugeldvermittlers Hypothekendiscount unter mehr als 500 Befragten ergeben. 26 Prozent würden sogar noch früher investieren wollen: Sie halten das Alter zwischen 25 und 30 Jahren für optimal. Die Zeit nach der Heirat oder nach der Geburt eines Kindes sehen dagegen nur wenige als günstigen Zeitpunkt, um ein Eigenheim zu erwerben.

„Viele Deutsche möchten frühzeitig eine Immobilie erwerben. Tatsächlich sind viele Käufer aber zwischen 35 und 45 Jahre alt, wenn sie in selbst genutztes Wohneigentum investieren“, kommentiert Kai Oppel, Sprecher von Hypothekendiscount. Grundsätzlich spricht laut Oppel nichts gegen ein frühzeitiges Investment in Immobilien. Viele junge Käufer verfügten zwar über weniger Eigenkapital, was die Zinsen des Immobilienkredites leicht erhöhe. Im aktuellen Zinstief seien aber auch Darlehen für Käufer mit wenig Eigenkapital bereits zu einem günstigen Zinssatz von rund vier Prozent per annum erhältlich.

Ab einem Alter von 35 Jahren verfügen viele Käufer laut Hypothekendiscount über ausreichend Eigenkapital und konkrete Vorstellungen zur Lebensplanung. „Wer zu diesem Zeitpunkt investiert, ist vor der Rente schuldenfrei, was den späteren finanziellen Spielraum ab 55 Jahren deutlich erhöht“, erklärt Oppel. Wer erst in einem Alter ab 45 Jahren eine Immobilie kaufe, sollte dagegen höher tilgen und mehr Eigenkapital einbringen. Ratsam seien so genannte Volltilgerdarlehen, die keinen weiteren Anschlusskredit erfordern. (bk)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Da gibts doch was von….
    Es nennt sich Genotrade. Einfach bei http://www.geno-trade.de reinschauen. Die eigenen 4 Wände können so einfach sein.

    Kommentar von Andre Berger — 22. Juni 2010 @ 18:41

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Getsafe-Chef Wiens: “Insurtechs sind krisenfest”

In der vergangenen Woche ist das US-amerikanische Insurtech Lemonade an die Börse gegangen, das Versicherungen per Smartphone-App anbietet. Der Aktienwert hat sich binnen 24 Stunden verdoppelt, die Bewertung des Unternehmens lag kurzfristig bei über vier Milliarden Dollar. Für Christian Wiens, CEO und Gründer des Wettbewerbers Getsafe, ist dies “ein positives Signal”.

mehr ...

Immobilien

Cash.EXTRA Wohngebäude-Versicherung: Schutz vor Extrem-Risiken

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. Egal ob Haus oder Wohnung. In beidem stecken erhebliche Werte. Daher sollte der Versicherungsschutz für Haus und Wohnen eigentlich essenziell sein, ist es aber bei Weitem nicht. Mit welchen Herausforderungen Versicherer und Assekuradeure zu kämpfen haben, zeigt das Cash.Extra Wohngebäudeversicherung mit Domcura-Produktvorstand Rainer Brand, Thomas Nairz, Hauptbevollmächtigter bei Iptiq Deutschland und Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Allgemeine.

mehr ...

Investmentfonds

Grönemeyer initiiert neuen Gesundheitsfonds

„Medizin mit Herz und Seele“. Das ist das Motto von Professor Dietrich Grönemeyer. Der Arzt, Wissenschaftler, Publizist, Unternehmer und Investor ist bisher an einer Reihe von nichtbörsennotierten Unternehmen beteiligt. Jetzt hat er einen Gesundheitsfonds initiiert, der seinen Namen trägt, den „Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig“.

mehr ...

Berater

Wenn das Smartphone zur Versicherungszentrale wird

Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur sechs Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...