Anzeige
15. Oktober 2010, 11:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Europas Büromärkte mit unterschiedlicher Dynamik

Mehr als zwei Jahre nach Ausbruch der größten globalen Finanzkrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs erholen sich die europäischen Büroimmobilienmärkte. Allerdings vollzieht sich die Entspannung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dies geht aus der jüngsten Studie des Research-Departments der Immobilienberater King Sturge hervor.

“In London zeichnete sich der Umschwung bereits vor zwölf Monaten ab”, interpretiert Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, die Ergebnisse seiner britischen Kollegen. “London und Paris waren als erste westeuropäische Märkte stark von der Krise getroffen und schaffen nun als erste mit steigenden Flächenumsätzen und zunehmenden Spitzenmieten sowie sinkenden Leerstandsraten und Renditen den Turnaround”, so Hettrich weiter.

Auch Genf und die skandinavischen Länder entwickeln sich demnach stärker als der Durchschnitt und führen das Wachstum im Westen an. Die Büroimmobilienmärkte in Stockholm, Kopenhagen, Lyon, München und Berlin werden sich laut King Sturge-Prognose schrittweise erholen. Insgesamt weist der Kontinent eine Nord-Süd-Teilung auf. Die wesentlich von der Schuldenkrise erfassten Staaten Portugal, Irland, Spanien und Griechenland werden sich vermutlich auch 2011 rezessiv entwickeln – mit Folgen für den Büroimmobilienmarkt.

In den osteuropäischen Ländern hat sich die Büroflächennachfrage auf geringem Niveau stabilisiert; allgemein bleiben die Mieten weiterhin unter Druck. Zugpferde sind laut King Sturge hier Moskau und Warschau. Während in Warschau der Flächenumsatz 2009 mit rund 280.700 Quadratmetern noch der Hälfte des Vorjahresniveaus entsprach, werden für das Gesamtjahr 2010 rund 450.000 Quadratmeter Flächenumsatz erwartet. Auch die Märkte in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Istanbul entwickeln sich wieder positiv.

Weiter lesen: 1 2 3 4

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Arbeiten im Alter: Wenn die Rente (nicht) reicht

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren nach Übergang in eine Altersrente erwerbstätig: Besondern Frauen sind betroffen. Rund  31 Prozent gehen einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern 28 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...