Anzeige
Anzeige
4. Mai 2011, 16:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berliner Luft nach oben – Wohnungsmieten steigen

Die deutsche Hauptstadt wird ein immer teureres Pflaster. 2011 müssen die Berliner verglichen mit dem Vorjahr bis zu 14 Prozent mehr Miete bezahlen – das zeigt der Hauptstadt-Marktbericht des Immoblienportals Immowelt.de.

Brand-Tor-127x150 in Berliner Luft nach oben - Wohnungsmieten steigen Vor allem in den angesagten Berliner Bezirken erhöhten sich demnach die Mieten deutlich: In Berlin Mitte stiegen sie nach Immowelt-Daten um neun Prozent auf Euro Euro pro Quadratmeter, in Prenzlauer Berg um 14 Prozent auf 9,20 Euro. Beide Stadtteile liegen damit deutlich über dem durchschnittlichen von den Portal ermittelten Berliner Niveau von sieben Euro (plus sechs Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2010).

Das direkt an die beiden Trendbezirke anschließende Friedrichshain mit seinen Kneipen und kleinen Geschäften wird gemäß der Zahlen aus dem Marktbericht ebenfalls zu einer immer begehrteren Wohngegend Berlins. Die dortigen Mietpreise sind verglichen mit dem Vorjahreszeitraum im ersten Quartal 2011 um 13 Prozent auf 8,10 Euro gestiegen.

Während bei Neuvermietungen in Berlin nach Daten von Immowelt.de durchschnittlich sechs Prozent mehr zu zahlen sind als im Vorjahr, ist Marzahn das einzige Viertel in dem das Wohnen günstiger wurde. Mit 4,80 Euro kostet der Quadratmeter fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Marzahn ist in der Auswertung des Portals damit der billigste Stadtteil Berlins.

Beim Wohnungskauf ist die Preisspanne in Berlin weit gefächert. Wohnungen kosten im angesagten Berlin Mitte laut Immowelt.de durchschnittlich 3.273 Euro pro Quadratmeter, in Prenzlauer Berg 2.634 Euro. Zwar liegt der Wedding direkt neben diesen beiden teuersten Trendbezirken, dennoch zahlen Käufer gemäß der erhobenen Daten hier mit 1.062 Euro die niedrigsten Preise der Hauptstadt. Ursache für das niedrige Preisniveau ist der Interpretation der Immowelt.de zufolge, dass der Stadtteil mit seinem hohen Anteil an Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern als sozialer Brennpunkt gilt. Insgesamt, so die Auswertung des Portals, liegen die Berliner Quadratmeterpreise mit durchschnittlich 2.042 Euro um 24 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Anzeige

1 Kommentar

  1. 14 Prozent ist ziemlich viel. Die Situation in München sieht aber nicht besser aus. Die Wohnungsmieten sind auch dort sehr hoch.

    Kommentar von Patrizia — 13. Mai 2011 @ 11:07

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

BU-Prämien: Steigende Gefahr zu niedriger Beiträge

Seit einigen Jahren verlagert sich der Wettbewerb im Markt für Berufsunfähigkeitspolicen (BU) weg von den Bedingungen hin zum Preis. Das klingt zwar gut, ist aber nicht immer von Vorteil. Einer muss immer die Zeche zahlen.

Gastbeitrag von Michael Franke, Franke und Bornberg

mehr ...

Immobilien

Bauboom geht weiter – doch Wohnungsmangel bleibt

Der Boom im deutschen Wohnungsbau hält angesichts der starken Nachfrage an. Im vergangenen Jahr wurden 277.700 Wohnungen fertig gestellt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Allerdings liegt dies Zahl noch deutlich unter dem Bedarf.

mehr ...

Investmentfonds

Allianz GI launcht Fonds auf besicherte Kredite

Allianz Global Investors plant, institutionellen Kunden eine neue Anlagestrategie im Bereich besicherter Finanzierungen mit mittlerer Laufzeit anzubieten. Die neue Strategie ergänzt das bestehende Finanzierungsgeschäft für Infrastrukturvorhaben.

mehr ...

Berater

“Win-Win-Win-Situation für Kunden, Berater und Produktgeber schaffen”

“In der Bevölkerung war der Bedarf an Ruhestandsplanung schon immer groß. Er wird mangels Wissen rund um die Kunden bloß nicht artikuliert”, sagt Ronald Perschke, Vorstand des Bundesverbandes Initiative Ruhestandsplanung e.V. Mit ihm und seinem Vorstandskollegen Olaf Neuenfeldt hat Cash. gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bürgerenergie-Projekte dominieren erste Windkraft-Ausschreibung

Die Konsequenzen der aktuellen Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Onshore-Windparks sind mehr Wettbewerb, hohe Unsicherheit und weniger Investitionsobjekte. Kommentar von Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag

mehr ...

Recht

Möblierte Wohnungen: Checkliste für Vermieter

Möblierte Wohnungen auf Zeit mieten zu können ist für Mieter und Vermieter praktisch. Auch wenn Mieter und Vermieter in der Regel Privatpersonen sind, müssen sie einige wichtige Punkte beachten. Der Immobilienverband IVD hat eine Checkliste erstellt.

mehr ...