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19. April 2011, 16:46
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Dresdner zahlen gemessen an Kaufkraft hohe Mieten

Die Mietpreise in Dresden stiegen im ersten Quartal 2011 leicht an. Der Marktbericht Dresden des Portals Immowelt.de zeigt, dass die durchschnittlichen Mietpreise in der Elbstadt aber mit 6,10 Euro weiter im bundesdeutschen Durchschnitt liegen. Für die Elbestädter bedeute dies allerdings eine relativ hohe finanzielle Belastung, denn ihre Kaufkraft liege bei 91 Prozent des Bundesdurchschnitts.

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Dresden

Die Spanne der Mieten in Dresden reicht laut Immowelt.de von 5,40 Euro bis 6,80 Euro pro Quadratmeter. Deutlich teurer seien die Mieten in den nördlich der Elbe gelegenen Stadtteilen mit guter Verkehrsanbindung geworden. Bisher eher günstigere Wohngegenden wie Schönborn und Weixdorf hätten mit Preiserhöhungen von zehn beziehungsweise acht Prozent zum durchschnittlichen Dresdner Mietpreisniveau aufgeschlossen. Aber auch im Trendviertel Neustadt werde das Wohnen fühlbar teurer. Mit einem Plus von sieben Prozent müssten Mieter hier inzwischen 6,30 Euro pro Quadratmeter bezahlen.

Teuerster Stadtteil für Mieter in Dresden bleibe das nordöstlich gelegene Loschwitz. Der Quadratmeterpreis liege hier bei durchschnittlich 6,80 Euro. Am günstigsten wohnten die Dresdener am südlichen und westlichen Stadtrand: In Prohlis betrage der Mietpreis 5,40 Euro pro Quadratmeter, in Cotta 5,50 Euro.

Während die Immobilienpreise im Rest der Republik um acht Prozent deutlich gestiegen seien, wären die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser in der sächsischen Hauptstadt leicht gesunken, durchschnittlich um drei Prozent. In Gompitz/Altfranken fielen die Wohnungspreise sogar um 15 Prozent auf 1.073 Euro pro Quadratmeter und somit deutlich unter den Dresdner Durchschnitt von 1.477 Euro. Nur im benachbarten Stadtteil Cotta kosteten Wohnungen mit 1.037 Euro noch weniger.

Entgegen dem Dresden-Trend seien die Quadratmeterpreise laut Immowelt in Prohlis deutlich angestiegen: Während der südliche Teil von günstigen Mietbauten dominiert werde, prägten den nahe der Technischen Universität gelegenen nördlichen Abschnitt Gründerzeitvillen und kleinere Wohnanlagen. Dass die Gegend immer beliebter werde, würden Wohnungskäufer an den gestiegenen Preisen merken. Mit 1.206 Euro pro Quadratmeter hätten sie im ersten Quartal 2011 im Schnitt elf Prozent mehr bezahlen müssen als 2010.

Aber auch Schönborn werde als Wohngegend offensichtlich immer begehrter, die Preise seien hier um 14 Prozent auf 1.606 Euro gestiegen. Die mit Abstand höchsten Preise zahlten künftige Wohnungseigentümer mit 2.044 Euro im Villenstadtteil Loschwitz.

Bedingt durch den Großstadt-Faktor lägen die Preise für Einfamilienhäuser laut Immowelt.de auch in Dresden mit 283.000 Euro über dem bundesdeutschen Schnitt. Vor allem in den Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz müssten Hauskäufer tief in die Tasche greifen. (te)

Foto: Shutterstock

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