Anzeige
1. Februar 2011, 09:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Inflationsangst: Jeder vierte Deutsche erwägt Immobilienkauf

Jeder vierte Deutsche überlegt, sich durch die Investition in eine vermeintlich wertbeständige Immobilie gegen die Eurokrise abzusichern. Das hat die repräsentative Studie “Wohnen und Leben Winter 2011” des Marktforschungsinstituts Innofac im Auftrag des Portals Immowelt.de ergeben. Vor allem Selbstständige und Großstädter wollen demnach einer drohenden Eurokrise mit dem Kauf einer Immobilie trotzen.

Eurohaus-127x150 in Inflationsangst: Jeder vierte Deutsche erwägt Immobilienkauf 25 Prozent aller Befragten verbinden eine Immobilie mit Zukunftssicherheit und erwägen jetzt zu kaufen. Sie glauben entweder nicht mehr an den Euro oder halten eine Immobilie in jedem Fall für inflationssicherer als Aktien und Fonds. Unter den Befragten in den Ballungsräumen von Groß- und Millionenstädten sind es sogar 29 Prozent, die diese Ansicht vertreten. An der Spitze steht die Berufsgruppe der Selbstständigen, die zu 37 Prozent unter dem Aspekt der Inflationssicherheit konkret über die Investition in eine Immobilie nachdenkt.

Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro sind oft schon einen Schritt weiter. 15 Prozent der Befragten dieser Gruppe haben es nicht bei der Überlegung belassen und genau aus diesem Grund bereits eine Immobilie gekauft. Und auch von den Befragten, die bereits in Wohneigentum leben, gaben 20 Prozent an, dass die Absicherung gegen eine mögliche Eurokrise für sie der ausschlaggebende Grund für eine Anlage in Immobilien war.

“Eine Vermögensanlage in Immobilien ist für immer mehr Menschen attraktiv – günstige Zinsen für die Anschaffung und die Aussicht auf steigende Mieten versprechen hohe und vor allem sichere Renditen”, sagt Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG. “Der Ruf der Immobilie als inflationssichere Investition ist nach den Erfahrungen der letzten Krise für viele Menschen ein entscheidendes Plus”, so Schlabritz weiter.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Frage: Sind die Turbulenzen der letzten Monate rund um den Euro für Sie ein Grund, sich mit dem Kauf einer (weiteren) Immobilie gegen eine Inflation abzusichern?

Antworten:

– Ja, glaube nicht mehr an den Euro und möchte mich durch den Kauf einer Immobilie gegen eine mögliche Inflation absichern: acht Prozent

– Ja, glaube zwar noch an den Euro, aber eine Immobilie ist inflationssicherer als Aktien und Fonds: 17 Prozent

– Nein, plane keinen Immobilienkauf, der Euro bleibt stabil: 18 Prozent

– Nein, Geldanlagen in Immobilien sind zu unflexibel: 14 Prozent

– Habe aus diesem Grund bereits eine Immobilie gekauft: 8 Prozent

– Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht: 36 Prozent (te)

Foto: Shutterstock

2 Kommentare

  1. Schöne Grüße
    Frajo

    Kommentar von Sylvia — 1. Februar 2011 @ 19:53

  2. Eine Immobilien sollte sich jeder zulegen, der es schaffen kann.
    Die Menschen leben länger und müssen somit mit ihrer “kleinen” Rente Miete zahlen – Jahr für Jahr. Mietsteigerungen können durch Rentenerhöhungen nicht aufgefangen werden.
    D.h. im Endeffekt hat ein Rentner Jahr für Jahr weniger Rente!

    Eine eigenbewohnte Immobilie ist ein klares MUSS!

    Kommentar von Onassis — 1. Februar 2011 @ 19:40

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Tod eines Arbeitnehmers: Urlaub geht auf Erben über

Zu Lebzeiten nicht in Anspruch genommene Urlaubstage von verstorbenen Arbeitnehmern kommen nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt den Erben zugute.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Deutschlands Innenstädte haben ein Problem

Der Einzelhandel ist im Umbruch. Doch die Fußgängerzonen in den Innenstädten sind darauf schlecht vorbereitet. Ihr Ambiente lässt in den Augen vieler Verbraucher zu wünschen übrig. Eine Studie zeigt Auswege.

mehr ...

Investmentfonds

Mittelstand und Digitalisierung: Das Drittel-Phänomen

Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland sehen die Digitalisierung als Erfolgsfaktor für das Geschäft. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bei tausend mittelständischen Unternehmen im November vergangenen Jahres durchgeführt hat. Dabei teilen sich die Mittelständler in drei etwa gleich große Gruppen auf.

mehr ...

Berater

Das Sales-Team zu Beginn des Jahres richtig motivieren

Aus kommerzieller Sicht ist der Januar ein eher ereignisarmer Monat. Die Ziele für die Verkaufsteams werden oft mit zeitlicher Verzögerung definiert. Dies resultiert zumeist aus dem Wunsch der Vertriebsabteilungen, die Ziele “so genau wie möglich” zu kalkulieren.

Gastbeitrag von Fabian Lucron, Primeum

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden im Juni beziehungsweise Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...