Mehr privater Immobilienbesitz im Westen

Im Westdeutschland verfügt mit 48 Prozent schon bei fast jeder Zweite ab 16 Jahren über privaten Immobilienbesitz. Im Osten ist dies nur bei rund jedem Dritten (38 Prozent) der Fall. Das zeigt eine bundesweite Erhebung der Postbank.

ImmobilienbesitzDemnach besitzen immerhin acht Prozent der Westdeutschen gleich mehrere Immobilien. Im Osten liegt dieser Anteil dagegen nur bei vier Prozent. Wie groß der Unterschied zwischen den privaten Immobilienvermögen in Ost- und Westdeutschland ist, wird durch einen weiteren Vergleich noch deutlicher. So schätzen 70 Prozent der Ostdeutschen mit Immobilienbesitz, dass der Wert ihrer Liegenschaften weniger als 250.000 Euro beträgt. Unter den Westdeutschen sagen das aber nur 55 Prozent. Hier nimmt vielmehr fast jeder Vierte (23 Prozent) einen Wert zwischen 250.000 und 500.000 Euro an. Im Osten ist dies mit zwölf Prozent nur halb so oft der Fall. Und Werte von mehr als 500.000 Euro werden von acht Prozent der Westdeutschen genannt, im Osten dagegen von weniger als einem Prozent.

Der deutlich höhere Immobilienbesitz im Westen ist offenbar gezielt auch zur Weitergabe an Erben bestimmt. So planen exakt zwei Drittel (66 Prozent) aller Westdeutschen, die etwas vererben wollen, Häuser, Grundstücke oder Wohnungen zu übertragen. Erst an zweiter Stelle folgt bei ihnen mit 51 Prozent Nennung Geldvermögen. In Ostdeutschland ist das genau umgekehrt: Bei Ostdeutschen mit Vererbungsplänen steht Geld mit 55 Prozent an erster Stelle, Immobilien folgen erst dahinter mit 49 Prozent. (te)

Foto: Shutterstock

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