GSW Immobilien AG auf Wachstumskurs

Die GSW Immobilien AG konnte in den ersten sechs Monaten 2013 das Ergebnis weiter steigern. Außerdem erwarb der im MDAX notierte Immobilienkonzern rund 2.800 Wohnungen in Berlin.

Wohnungen aus dem GSW-Portfolio in Berlin Spandau

Steigende Mietpreise

Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr erhöhte sich das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung um 16,3 Prozent auf 91,8 Mio. Euro. Die Ist-Nettokaltmiete stieg um 3,3 Prozent auf 5,31 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Der Wohnungsleerstand reduzierte sich im Halbjahresvergleich um 0,5 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent.

EBIT legt um knapp 15 Prozent zu

Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr 2012 um 14,7 Prozent auf 76,1 Mio. Euro. Das Konzernergebnis von 42,5 Mio. EUR übertraf das entsprechende Vorjahresergebnis um 69,7 Prozent.

„Neben der weiter verbesserten operativen Performance trugen hierzu die Akquisitionen des Vorjahres bei“, erläutert Jörg Schwagenscheidt, Vorstand der GSW Immobilien AG.

Der Net Asset Value betrug nach Dividendenzahlung zum Halbjahresende rund 1.517 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wert von 30,03 Euro je Aktie. Der Verschuldungsgrad blieb konstant bei 53,8 Prozent.

Zukäufe in Berlin

In den Monaten Juli und August erwarb das Berliner Immobilienunternehmen in zwei Transaktionen insgesamt rund 2.800 Wohnungen in Berlin.

Bei einer Ist-Miete von rund 5,62 Euro pro Quadratmeter und Monat liegt der Leerstand in den angekauften Beständen bei etwa 0,9 Prozent. Der Kaufpreis beträgt insgesamt rund 201 Millionen Euro.

Die Bestände liegen in Friedrichshain-Kreuzberg (28 Prozent), Pankow (26 Prozent) und Lichtenberg (24 Prozent) und sind mehrheitlich modernisiert.

„Durch die Akquisitionen erwarten wir einen nachhaltig positiven Einfluss auf die operativen Margen und einen zusätzlichen FFO-Beitrag in Höhe von ca. 6,2 bis 6,6 Millionen Euro“, sagt GSW-Vorstand Jörg Schwagenscheidt. (mh)

Foto: GSW Immobilien AG

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