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19. Juni 2013, 11:04
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Investmentkompass Wohnen: Mietpreiswachstum schwächt sich ab

Bis 2017 werden die Mieten in den meisten deutschen Großstädten weiter steigen, jedoch nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren, geht aus dem Investmentkompass Wohnen der Patrizia Immobilien AG hervor.

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Immobilienkompass: Je nach Standort unterschiedliche Risiken

Unterschiede zwischen neuen und bestehenden Wohnungen

Ausgehend von einem durchschnittlichen Zuwachs der Mietpreise von fünf Prozent im Jahr 2012 prognostiziert die Studie weiter steigende Mieten.

Allerdings gebe es Unterschiede zwischen neuen und bestehenden Wohnungen, sagt Dr. Marcus Cieleback, Leiter Research bei der Patrizia Immobilien AG.

Zwischen 1992 und 2007 ist der Anstieg der Mietpreise für Wohnungen in den deutschen Städten Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt am Main und München unterhalb der jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent geblieben.

Dabei haben sich die Mieten bei Neubauten durchschnittlich um 0,5 Prozent, bei Bestandswohnungen um 1,5 Prozent pro Jahr verteuert.

Mietsteigerungen niedriger als gedacht

„Entgegen der vorherrschenden Meinung in Deutschland, die Mieten würden explodieren, sind die Anstiege noch schwächer als die eigentliche Inflation“, erklärt Cieleback. „Vor allem im Neubausegment sind die Anstiege mit durchschnittlich 0,5 Prozent pro Jahr schwächer ausgefallen als zunächst gedacht.“

Unterschiedliche Risiken in Teilmärkten

Je nach Teilmarkt unterscheiden sich die einzelnen Städte auch in dem potentiellen Risiko für Investoren. So weist Frankfurt am Main im Neubaumarkt die größten Abweichungen von der durchschnittlichen Mietpreisentwicklung auf.

Dagegen weichen in Düsseldorf die Mieten nur geringfügig von der Durchschnittsmiete ab und weisen daher nur ein geringes Risiko auf.

Im Bestandsmarkt ist Berlin der Standort mit dem höchsten Risiko und Hamburg der risikoärmste Markt.

„Daher sollten Investoren im Hinblick auf eine gute Investmentstrategie für ihr Portfolio je nach Standort zwischen Bestands-und Neubaumarkt unterscheiden“, so Cieleback.

(mh)

Foto: Shutterstock

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