Anzeige
Anzeige
5. März 2014, 10:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Hypo Index: Immobilienkonjunktur fällt im Februar leicht

Die Immobilienkonjunktur gab im Februar nach. Auch das Immobilienklima befindet sich im Abwärtstrend. Lediglich das Wohnimmobilienklima ist gestiegen. Das zeigt der aktuelle Immobilienindex der Deutschen Hypo AG.

Deutsche-Hypo-Index Haus Immobilienkonjunktur in Deutsche Hypo Index: Immobilienkonjunktur fällt im Februar leicht

Aus Sicht der Deutschen Hypo sank das Immobilienklima im Februar aufgrund der eher zurückhaltenden Beurteilung des erwarteten Transaktionsvolumens.

Nach Angaben der Deutschen Hypothekenbank AG (Deutsche Hypo), Hannover, fiel die Immobilienkonjunktur im Februar leicht auf 240,3 Zählerpunkte (Januar: 241,7 Zählerpunkte). Aus Sicht des Immobiliendienstleisters kann man aufgrund des immer noch hohen Niveaus trotzdem von sehr guten immobilienwirtschaftlichen Voraussetzungen sprechen.

Deutsche-Hypo-Index Immobilienkonjunktur-Januar-2008-bis-Februar-20142 in Deutsche Hypo Index: Immobilienkonjunktur fällt im Februar leicht

Nach Aussage der Deutschen Hypo bietet der Immobilienmarkt trotz eines leichten konjunkturellen Rückgangs weiterhin sehr gute Voraussetzungen für Investoren.

Immobilienklima sinkt leicht

Auch das Immobilienklima befand sich mit einem Rückgang von 0,6 Prozent auf 131,8 Zählerpunkte leicht im Abwärtstrend (Januar: 132,6  Zählerpunkte). Der Rückgang ist laut der Deutschen Hypo in erster Linie auf die Abnahme des Teilindikators Investmentklima zurückzuführen. Der Indikator sank in der aktuellen Auswertung um 2,4 Prozent auf 136,1 Zählerpunkte nachdem er im Vormonat Januar ein sehr hohes Niveau erreichte (139,5 Zählerpunkte). Das Ertragsklima stieg hingegen in Februar um 1,3 Prozent auf 127,5 Zählerpunkte (Januar: 125,9 Zählerpunkte).

Deutsche-Hypo-Index Immobilienkonjunktur-Januar-2008-bis-Februar-20141 in Deutsche Hypo Index: Immobilienkonjunktur fällt im Februar leicht

Das Immobilienklima verschlechterte sich im Februar leicht.

Wohnklima gewinnt als einziges Segment

Die Teilnehmer der Befragung erwarten im Februar in allen Assetklassen eine leicht getrübte Stimmung. Das Industrieimmobilienklima sank um 0,3 Prozent auf 136,2 Zählerpunkte (Januar: 136,6 Zählerpunkte).

Das Büroimmobilienklima nahm im Vergleich zum Vormonat (126,2 Zählerpunkte) um 1,3 Prozent ab und erreichte 124,6 Punkte.

Obwohl das Handelsimmobilienklima ebenfalls nachgelassen hat (Januar: 125,3 Zählerpunkte), überholt es mit 124,8 Zählerpunkten knapp das Büroimmobilienklima.

Im Gegensatz zum Gewerbeimmobilienmarkt bleibt das Wohnimmobilienklima von den Stimmungstrübungen unberührt: Mit einem Wachstum von 0,3 Prozent erreicht es 160,1 Zählerpunkte (Januar: 159,6 Punkte) und liegt damit aus Sicht der Deutschen Hypo weiterhin auf einem stabil hohen Niveau.

“Vor allem ausländische Investoren werden auch in 2014 weiter auf der Suche nach sicheren Core-Investments sein”, erklärt Andreas Pohl, Vorstand der Deutschen Hypo. “Der Indexwert für den Teilmarkt Wohnen hat nun wieder die Schwelle von 160 Punkten überschritten. Da der Index nur zwischen 0 und 200 schwanken kann, wird deutlich, wie außerordentlich gut der Markt unter anderem für größere Transaktionen von Wohnungsportfolios gesehen wird.” (st)

Deutsche-Hypo-Index -Immobilienklima-nach-Segmenten Jan08-bis-Feb14 in Deutsche Hypo Index: Immobilienkonjunktur fällt im Februar leicht

Das Wohnimmobilienklima verbesserte sich im Februar um 0,3 Prozent auf 160,1 Zählerpunkte (Januar: 159,6 Punkte).

Quelle Grafiken: Deutsche Hypo/Bulwien Gesa AG; Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...