Empirica AG: Keine Blase am Immobilienmarkt

Nach Angaben des in Berlin ansässigen Researchinstituts Empirica AG ist die Lage auf dem deutschen Immobilienmarkt im Moment entspannt. Eine Blase ist nicht in Sicht.

In Spanien wurden vor Ausbruch der Immobilienkrise zu viele Häuser und Wohnungen gebaut. Das ist in Deutschland aktuell nicht der Fall.

Laut Empirica ist der Anstieg der Immobilienpreise weiterhin ungefährlich. Mieten, Preise und Einkommen steigen vielerorts weiter im Gleichklang und es drohe weder ein Überangebot an Wohnungen noch eine Aufblähung des Volumens an Wohnungsbaukrediten.

Lage in Dortmund beruhigt sich

Für eine der zwölf größten deutschen Städte, Dortmund, zeigt der Blasenindex sogar „Entspannung“ an – das galt vor vier Jahren noch für acht der zwölf Metropolen.

Damals, im ersten Quartal 2010, war die Finanzmetropole Frankfurt am Main das einzige „Rotlicht“ in den drei Einzelindizes der zwölf Großstädte –heute gibt es davon ein Dutzend. So stehen jetzt in acht Metropolen die Indikatoren auf „rot“, relativ zum Einkommen sind aber die Preise nur in vier Großstädten in diesen Gefahrenbereich gerutscht. Ein Überangebot durch zu viel Neubau droht laut Empirica in keiner der zwölf Städte. (st)

Warnstufen für die zwölf größten kreisfreien Städte.

Quelle Grafik: Empirica AG; Foto: Shutterstock.com

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