Immobilienaktien: Warten auf den Durchbruch

Immobilienaktien und REITs buhlen in Deutschland um die Gunst der Anleger. Trotz guter Ergebnisse fehlen sie noch häufig in den Depots. Cash. beleuchtet die derzeitige Marktsituation.

Alternativ können Immobilienaktien als Direktinvestment oder Anteile an offenen Immobilienfonds oder REITs erworben werden.

Auf der Jagd nach Renditen investieren deutsche Anleger aktuell viel Geld in Immobilien. Das niedrige Zinsniveau ist verlockend, Betongold kann zu günstigen Bedingungen finanziert werden.

Direktanlagen in Deutschland beliebt

Direktanlagen sind in Deutschland besonders beliebt, verlangen aber ein hohes Investitionsvolumen. Alternativ können Immobilienaktien als Direktinvestment oder Anteile an offenen Immobilienfonds oder REITs erworben werden.

REITs sind spezielle Immobilienaktiengesellschaften, die je nach Auflageland besondere gesetzliche Rahmenbedingungen erfüllen müssen, um am Markt zugelassen zu werden. Das Management muss einen gesetzlich festgeschriebenen Teil der Gewinne als Dividende an die Aktionäre ausschütten.

Hierzulande dürfen die Offerten erst seit 2007 aufgelegt werden. Sie gelten daher als noch nicht etabliert, Investitionen in das Segment lohnen sich dennoch. Die aktuell existierenden Offerten Alstria Office REIT AG, Fair Value REIT AG und Hamborner REIT AG steigerten ihre an der Börse Frankfurt gelisteten Kurse in den vergangenen zwölf Monaten um rund 13,6; 24,1 und 12,5 Prozent.

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Steuerliche Vorteile für REITs

Nach Einschätzung von Maik Rissel, Immobilienchef des Hamburger Bankhauses Marcard, Stein & Co, lassen sich die Zuwächse vor allem mit steuerlichen Aspekten begründen. „REITs unterliegen hierzulande weder der Gewerbesteuer noch der Körperschaftssteuer. Hinzu kommt eine für den Anleger attraktive Gewinnausschüttungsquote von 80 bis 90 Prozent“, erklärt Rissel.

Die aktuelle Bewertung sei nicht überhöht, sondern eher normal bis günstig einzuschätzen. Insbesondere auf kurze Sicht böten REITs weitere Kurschancen. Mit dem Volumenzuwachs deutscher Immobilienaktien konnten die Anlagen allerdings nicht mithalten.

Seite zwei: Untergeordnete Rolle in Deutschland

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