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15. Juli 2014, 09:40
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Immobilienblase: Mittelgroße Städte in Gefahr

Deutschland droht laut dem Berliner Portal Immobilienscout24 keine landesweite Immobilienblase, doch einzelne Städte lassen eine leichte Überhitzung erkennen. Anders als oft vermutet seien Städte mittlerer Größe stärker in Gefahr als die Metropolen. Das zeigt der aktuelle Immobilienindex IMX.

Immobilienblase

In Spanien wurden vor Ausbruch der Krise zu viele Immobilien gebaut.

Das Thema “Immobilienblase” wird derzeit oft diskutiert, auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte kürzlich vor einer gefährlichen Entwicklung. Einen Hinweis darauf, wie groß die gefühlte Gefahr in Deutschland tatsächlich ist, gibt die Betrachtung der Immobilienpreise.

Wenn Kaufpreise über längere Zeit deutlich stärker steigen als die Mieten, spricht dies für eine Überhitzung des Marktes, da sich keine nachhaltigen Renditen erwirtschaften lassen.

Nach Angaben von Immobilienscout24 bewegen sich Mieten und Kaufpreise für Bestandswohnungen im Bundesdurchschnitt parallel (jeweils plus 5,3 Prozentpunkte im Jahresvergleich).

Diese Daten belegen, dass der Immobilienmarkt in Deutschland gegenwärtig keinen flächendeckenden Trend in Richtung Immobilienblase erkennen lässt, so das Portal.

Hohe Kaufpreise in den Großstädten

In den deutschen Metropolen dagegen haben sich Eigentumswohnungen laut Immobilienscout24 zum Teil deutlich stärker verteuert als die Mieten. So stiegen in Berlin die Preise für Bestandswohnungen innerhalb eines Jahres um 15,6 Prozentpunkte, die Mieten um sieben Prozentpunkte.

Seite zwei: Mittelstädte stärker in Gefahr

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