Immobilienunternehmen ohne Online-Strategie

Ein Großteil der deutschen Immobilienunternehmen vernachlässigt das Thema Positionierung im Internet und in sozialen Medien, so das Ergebnis einer Befragung. Oft fehle eine klare Strategie.

Nur ein Fünftel der deutschen Immobilienunternehmen schätzt die eigene Posititonierung im Internet als sehr gut ein.

Insgesamt 59 Prozent der Immobilienunternehmen haben keine ausformulierte Online-Strategie. Dies ist eines der Ergebnisse einer Befragung von 119 deutschen Gesellschaften, die von der Skjerven Group und Realbest in Auftrag gegeben und Anfang Oktober von der Dr. ZitelmannPB. durchgeführt wurde.

Weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen hat sich demnach mit den Themen Suchmaschinenoptimierung und Social Media intensiv befasst, und weniger als ein Viertel der Firmen mit Suchmaschinen-Marketing wie etwa Google Adwords. Nicht einmal fünf Prozent hätten sich gründlich mit dem Thema Crowdfunding beschäftigt.

Mängel sind der Branche bewusst

Der Branche ist offenbar selbst bewusst, dass in diesem Bereich manches verbesserungsbedürftig ist. Denn nur ein Fünftel der Befragten stimmte der Aussage zu: „Wir sind deutlich besser als die meisten unserer Wettbewerber“. 30 Prozent räumen ein, dass viele Wettbewerber weiter sind als sie selbst. Und jeder zweite sieht sich mit Blick auf Internetthemen im Mittelfeld der Immobilienbranche. Dieses Mittelfeld zeichne sich jedoch durch eine massive Unterschätzung des Themas aus.

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Ein Problem ist nach Aussage der Untersuchung, dass bei vielen Unternehmen nicht klar geregelt sei, wer sich überhaupt mit Online-Themen befassen soll. 29 Prozent gaben an, das Thema sei bei der Geschäftsführung angesiedelt. 14 Prozent der Befragten überlassen dieses Thema ihren Assistentinnen. Weitere 13 Prozent geben an, dass „niemand Bestimmtes“ für das Online-Thema zuständig sei. Immerhin 37 Prozent sagten, dafür gebe es eine „eigene Abteilung“. Und acht Prozent der Befragten gaben an, ein externes Beratungsunternehmen sei für die Online-Themen zuständig.

Seite 2: Social Media werden unterschätzt

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