Wohnimmobilieninvestments mit Umsatzplus

Das Volumen der gehandelten Wohnungsbestände legte in Deutschland bis Ende September um 14 Prozent zu. Insbesondere Großdeals trugen zu dem Ergebnis bei.

Wohnimmobilien stehen derzeit hoch in der Gunst der Investoren.

Das Transaktionsvolumen mit größeren Wohnungsbeständen lag in den ersten drei Quartalen 2014 bei gut 9,47 Milliarden Euro, was einer Steigerung um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dies ergibt eine Analyse des Immobilienberatungsunternehmens BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

Wichtige Rolle von Großdeals

„Der zehnjährige Durchschnitt konnte sogar um 28 Prozent übertroffen und das drittbeste jemals registrierte Ergebnis erzielt werden. Verantwortlich hierfür ist vor allem ein sehr starkes erstes Quartal mit rund 5,1 Milliarden Euro Investmentumsatz“, erläutert Udo Cordts-Sanzenbacher, Head of National Residential Investment bei BNPPRE.

Insbesondere einige Großdeals, wie die Ankäufe von rund 30.000 Wohneinheiten der Vitus-Gruppe, 11.500 von der Dewag durch die deutsche Annington oder ein von der österreichischen Buwog erworbenes Paket mit circa 18.000 Wohnungen, hätten für diesen Investitionsschub gesorgt.

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Berücksichtigt wurden in der Analyse 188 Transaktionen mit knapp 160.000 Wohneinheiten. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Wohneinheit lag den Angaben zufolge bei knapp 59.270 Euro und damit vier Prozent niedriger als im Vorjahr. Knapp zwei Drittel aller Deals seien im eher kleinteiligen Marktsegment bis 25 Millionen Euro abgeschlossen worden, was für eine breite und rege Nachfrage unterschiedlicher Anleger spreche.

Seite 2: Kaufpreise auf stabilem Niveau

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