Anzeige
13. Februar 2014, 13:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestment-Index AWI: Preise in guten Lagen wachsen nicht weiter

Die Miet- und Kaufpreise von Immobilien in attraktiven Lagen sind im Winter 2013/2014 nicht weiter gestiegen. In den einfachen Lagen hingegen nahmen die Preise weiter zu. Das zeigt der quartalsweise erstellte Wohninvestment-Index AWI des Immobiliendienstleisters Aengevelt.

Haus-chart-750-shutt 14446201 in Wohninvestment-Index AWI: Preise in guten Lagen wachsen nicht weiter

Die Preisentwicklung in guten Lagen legt nach den Ergebnissen des Wohninvestment-Index AWI eine Pause ein.

Der Index stieg demnach zuletzt zwar wieder leicht auf 69,6 Punkte nachdem er in der Sommer- und Herbstbefragung 2013 wiederholt auf 69,3 Punkte nachgab. Differenziert nach Lagen stelle sich die Situation allerdings anders dar.

“In den guten Lagen hat sich inzwischen ein rückläufiger Trend manifestiert: Hier hat der Sub-AWI seit Winter 2012/2013 kontinuierlich, das heißt fünfmal in Folge, nachgegeben. Im Vergleich zur Herbstbefragung gab er dabei deutlich um zwei Punkte auf 71,4 Punkte nach. Hinsichtlich weiterer überdurchschnittlicher Miet- und Kaufpreissteigerungen haben gute Wohnlagen ihren Zenit damit offensichtlich überschritten”, erklärt Markus Schmidt, Leiter von Aengevelt-Research.

In den einfachen Lagen steige der lagedifferenzierte AWI dagegen seit der Herbstbefragung 2013 und liege mit 62,7 Punkten nun außerhalb des Marktgleichgewichts (40-60 Punkte.) Dort verschärfe sich die Situation für Mieter und Erwerbsinteressenten.

“Insbesondere in Wachstumskernen bleiben Wohnungen in einfachen Lagen knapp. Zwar rechnen 42 Prozent der Befragten mit steigenden Investitionen in den Mietwohnungsneubau, der Erwartungsschwerpunkt liegt indessen unverändert auf guten Lagen (56 Prozent)”, erläuterte Schmidt. In einfachen Lagen gingen mit rund 24 Prozent zwar deutlich mehr Teilnehmer als noch in der Herbstbefragung (17 Prozent) von einem Anstieg der Neubautätigkeit aus. Dennoch rechnen laut aktueller AWI-Befragung lediglich drei Prozent (Herbst 2013: vier Prozent) mit einem Rückgang der Mieten. Vielmehr gehe mehr als die Hälfte (59 Prozent) – ohne Lagedifferenzierung – von weiter steigenden Mieten aus.

“Vom aktuellen Trend profitieren vorrangig finanzstarke und urbanorientierte Mieter. Für weniger zahlungskräftige Haushalte wird die Situation dagegen immer schwieriger”, resümiert Schmidt.

Im Wohninvestment-Index AWI werden laut Aengevelt die Einschätzungen von rund 200 Experten aus allen Bereichen der Wohnungswirtschaft erfasst. (st)

 

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

Grafik-Entwicklung-AWI-Stand-Winter-2013-20144 in Wohninvestment-Index AWI: Preise in guten Lagen wachsen nicht weiter

Quelle Grafik: Aengevelt; Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

R+V stellt Forschungsprojekt zu fahrerlosen Shuttle-Bussen vor

Fahrerlose Shuttle-Busse auf dem Frankfurter Flughafen – das ist keine Zukunftsvision, sondern der Start eines Forschungsprojekts. Die R+V-Versicherung und der Flughafenbetreiber Fraport informieren am heutigen Freitag über den Einsatz zweier selbstfahrender Fahrzeuge.

mehr ...

Immobilien

Individuelle Konzepte für die Baufinanzierung

Cash. sprach mit Robert Annabrunner, Bereichsleiter Vertrieb 
Deutsche Postbank/DSL Bank, darüber, welche Anforderungen die Kunden an
 eine professionelle Baufinanzierungsberatung stellen und in welcher Weise
 die DSL Bank ihre angeschlossenen Partnervermittler unterstützt.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...