6. August 2015, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

34i GewO: Alte-Hasen-Regelung verschärft

Der aktuelle Regierungsentwurf des “Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie” sieht strengere Voraussetzungen für “Alte Hasen” vor als der ursprüngliche Entwurf. Das erschwert die Erlaubnisbeantragung für zahlreiche Vermittler.

34i GewO: Gesetzgeber verschärft Alte-Hasen-Regelung

Der Gesetzgeber verschärft für zahlreiche Vermittler die Erlaubnisbeantragung für die Vermittlung von Wohnimmobilienkrediten.

Im aktuellen Entwurf verlangt der Gesetzgeber, dass neben der Erlaubnis gemäß Paragraf 34c Gewerbeordnung (GewO) für die Darlehensvermittlung, auch die 34c-Erlaubnis für die Grundstücksvermittlung vorliegen muss, um in den Genuss der erleichternden Übergangsvorschriften sowie des Alte-Hasen-Status zu kommen.

Darlehensvermittler, die über eine Erlaubnis nach dem jetzigen Paragraf 34c verfügen, sollen die neue Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO leichter beantragen können. So sollen bei Erlaubnisinhabern die Zuverlässigkeit und die Vermögensverhältnisse nicht erneut geprüft werden.

Weniger Alte Hasen

Zudem entfällt für sogenannte Alte Hasen, die seit 21. März 2011 nachweislich ununterbrochen tätig sind, die Sachkundeprüfung. Der ursprüngliche Entwurf sah vor, dass Vermittler, die eine Erlaubnis als Darlehensvermittler (Paragraf 34c Absatz 1 Nr. 2 GewO) besitzen, unter diese Bestandsschutzregelungen fallen.

Der aktuelle Entwurf gewährt Vermittlern diese Übergangsvorschriften nur, wen sie zusätzlich über eine Erlaubnis für die Vermittlung von Immobilien (Paragraf 34c Absatz 1 Nr. 1 GewO) verfügen.

Seite zwei: Deutliche Verschärfung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kompositversicherung: Neue Konkurrenz durch digitale “Ökosysteme”

Digitale ‘Ökosysteme‘ der großen Technologie- und Internetkonzerne werden das Komposit-Privatkundengeschäft in Deutschland in den nächsten Jahren entscheidend prägen und bald einen Großteil der Gewinne beanspruchen. Der Wettbewerb wird sich dadurch deutlich verschärfen.

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Verfehlte Wohnungspolitik lässt Zahlen sinken

Einmal mehr sind nach Erhebung des Statistischen Bundesamts die Zahlen für Baugenehmigungen in Deutschland erneut gesunken. Eine dramatische Entwicklung meint der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

mehr ...

Investmentfonds

Verschärfter Handelskonflikt wird globale Wachstumserholung verzögern, aber nicht verhindern

Die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China führt zu einer länger anhaltenden Handelsunsicherheit und wird das Vertrauen der Unternehmen und die Investitionen belasten. Beide Staaten dürften aber weiter an einem Abkommen interessiert sein, die von NN IP erwartete globale Erholung könnte sich jedoch etwas verzögern.  Ein Gastbeitrag von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

P&R: Vertriebshaftung wegen Anschreiben

Das Landgericht Berlin hat einen Finanzdienstleister zur Rückabwicklung der Investition eines Anlegers bei dem inzwischen insolventen Container-Anbieter P&R verurteilt. Zum Verhängnis wurde dem Vertrieb ein unbedachter Satz in einem Anschreiben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A-“ für ProReal Deutschland 7

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die von der One Group aus Hamburg konzipierte Vermögensanlage ProReal Deutschland 7 mit insgesamt 77 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

mehr ...

Recht

Bundesrat sagt ja zu E-Scootern 
- Das müssen Sie beachten

E-Scooter liegen voll im Trend. Neben den USA haben viele europäische Länder die elektrischen Tretroller bereits zugelassen. Nun zieht Deutschland nach. Am 3. April dieses Jahres hatte das Bundeskabinett die Zulassung von Tretrollern mit Elektromotor beschlossen. Heute folgte der Bundesrat. Arag Rechtsexperte und Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer erklärt, worauf man als Fahrer zu achten hat.

mehr ...