Wohntrends: Immobilien für viele Generationen

Städtisches Leben ist gefragt wie nie. Die Nachfrage nach urbanem Wohnraum nimmt zu und prägt neue Trends wie etwa das Leben in Mikroapartments.

Die steigenden Mietpreise in den Zentren verdeutlichen, wie beliebt Städte als Wohnort sind.

Beim Thema Wohnen sind die Deutschen anspruchsvoll. In den eigenen vier Wänden sollen Träume verwirklicht werden.

Doch wie sehen diese Wunschvorstellungen konkret aus, wie wollen die Deutschen heutzutage wohnen?

Städtisches Wohnen im Trend

Auf diese Frage findet die Mehrheit nur eine Antwort: In der Stadt. Laut den Marktforschern vom Zukunftsinstitut, Frankfurt, leben in Deutschland aktuell über 73,8 Prozent der Bevölkerung in Städten und in den Ballungszentren – 1800 waren es nur 25 Prozent.

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Dafür gibt es gute Gründe: Städte bieten attraktive Arbeitsplätze, effiziente Infrastrukturen und vielfältige Freizeitund Kulturangebote.

„Dies verstärkt die Nachfrage und Konkurrenz um Wohnungen in zentrumsnahen Lagen“, sagt Prof. Dr. Dirk Schubert, der das Lehrgebiet Wohnen und Stadtteilentwicklung an der Hafen City Universität Hamburg betreut.

Boomende Metropolen

Die steigenden Mietpreise in den Zentren verdeutlichen, wie beliebt Städte als Wohnort sind. Laut Zukunftsinstitut kostete ein Quadratmeter Mietraum in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden 1980 umgerechnet 2,50 Euro. 2012 waren es bereits 8,16 Euro. Damit haben sich die Preise mehr als verdreifacht.

Andere boomende Metropolen entwickeln sich vergleichbar. In München beispielsweise verlangten Vermieter laut Empirica-Immobilienindex im zweiten Quartal 2015 im Schnitt 15 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Da stoßen auch Gutverdiener schon mal an Grenzen.

Seite zwei: Preisdeckel zeigt Wirkung

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