16. Juni 2015, 07:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Südewo-Verkauf: Mieterbund warnt vor Drehen an der Preisschraube

Der Immobilienkonzern Deutsche Annington plant die Übernahme der Gruppe Süddeutsche Wohnen (Südewo). Der Deutsche Mieterbund kritisiert die Transaktion und warnt vor Mieterhöhungen.

Deutsche Annington Südewo

Der Deutsche Mieterbund befürchtet, dass es als Folge des Verkaufs der Südewo zu Mieterhöhungen kommt.

Der geplante Kauf der Südewo mit 19.800 Wohnungen durch die Deutsche Annington ist vom Deutschen Mieterbund scharf kritisiert worden. Annington will das Unternehmen für 1,9 Milliarden Euro von der Patrizia Immobilien AG übernehmen.

Patrizia macht Kasse

“Es wird offensichtlich nach drei Jahren Kasse gemacht”, sagte Landeschef Rolf Gaßmann am Montag in Stuttgart. Bei der Übernahme der Wohnungen durch Patrizia von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hätten die Beteiligten Anfang 2012 von einem langfristigen Investment gesprochen. Damals sei offensichtlich gelogen worden, so Gaßmann.

Als eine der EU-Auflagen musste die LBBW im Zuge ihres Umbaus vor über drei Jahren 21.000 Wohnungen verkaufen. Damals wurde gleichfalls eine Sozialcharta zum Schutz der Mieter vereinbart.

Deutsche Annington übernimmt Sozialcharta

Die Deutsche Annington übernehme uneingeschränkt alle Verpflichtungen daraus, teilte das Unternehmen in Bochum mit.

Gaßmann befürchtet, dass es dennoch zu Mieterhöhungen kommt. “Wir haben in der Vergangenheit festgestellt, dass die Südewo dort deutlich an der Mietpreisschraube gedreht hat, wo sie konnte.” Die Südewo-Wohnungen befinden sich unter anderem in Stuttgart, Ulm und Mannheim.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...