10. November 2015, 08:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzchef der Deutsche Wohnen geht

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen streicht im Übernahmekampf gegen den Rivalen Vonovia den Posten des Finanzchefs. Andreas Segal nimmt nach nicht einmal zwei Jahren im Vorstand seinen Hut, wie die Deutsche Wohnen am Montagabend überraschend zusammen mit den Quartalszahlen mitteilte.

Segal Deutsche-Wohnen in Finanzchef der Deutsche Wohnen geht

Andreas Segal verlässt das Vorstandsteam der Deutsche Wohnen.

Segals Aufgaben übernehmen künftig Vorstandschef Michael Zahn und Investmentvorstand Lars Wittan. Der Wechsel soll schon an diesem Mittwoch stattfinden, einen Tag nach dem offiziellen Termin für die Vorlage der Quartalszahlen. Gründe für Segals Ausscheiden nannte das Unternehmen zunächst nicht, schrieb aber von einer Trennung “im gegenseitigen Einvernehmen”. Aufsichtsratschef Uwe Flach sagte, Segal habe das Unternehmen “großartig vorangebracht”. Die Deutsche Wohnen wehrt sich seit Wochen gegen die milliardenschwere Übernahmeofferte von Vonovia.

Gewinn steigt deutlich

In den ersten neun Monaten verdiente die Deutsche Wohnen deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stand den Angaben zufolge ein Gewinn von 521,7 Millionen Euro nach 144,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Da das Unternehmen die ersten sechs Monate des Jahres schon mit 542,8 Millionen Euro Gewinn abgeschlossen hatte, ergibt sich für das dritte Quartal ein zweistelliger Millionenverlust.

Der operative Gewinn – gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngröße Funds from Operations (FFO I) – stieg in den ersten neun Monaten um 38 Prozent auf 228,7 Millionen Euro. Nach 142,7 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten steht hier auch für das dritte Quartal eine Gewinnsteigerung zu Buche. Der Immobilienbestand der Deutschen Wohnen umfasste zum 30. September mehr als 149.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Den Leerstand bezifferte das Unternehmen auf 2,1 Prozent.

Für das laufende Jahr erwartet die Deutsche Wohnen insgesamt ein Mietwachstum von 3,5 Prozent. In Berlin soll das Plus mit rund vier Prozent höher ausfallen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Deutsche Wohnen

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Plug & Play: Die führende Plattform für Makler, Mehrfachagenten und Banken

Die Plattformtechnologie von Jung, DMS & Cie. überzeugt nicht nur immer mehr Vertriebe und Intermediäre. Hier erfahren Sie wie jeder Berater und Vermittler als JDC-Vertriebspartner zum Gewinner der Digitalisierung wird.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...

Berater

Noch mehr Kreditinstitute führen Strafzinsen ein

Mindestens 16 Institute, vor allem Volksbanken und Sparkassen, haben nach Daten des Internetportals Verivox in den ersten Wochen 2020 Negativzinsen für Geldanlagen von Privatkunden eingeführt oder bestehende Strafzinsen erhöht. “Die Wucht der Negativzinswelle hat in diesem Jahr noch einmal deutlich zugenommen”, sagte Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Winzerverband schlägt Schadenersatz statt Strafzölle auf Wein vor

Statt der Strafzölle auf Wein sollte die Bundesregierung den USA nach einem Vorschlag des Weinbauverbands Rheinhessen eine Schadenersatzzahlung anbieten. “Die deutsche Politik sollte jetzt unkonventionelle Lösungen anstreben”, erklärte Verbandspräsident Ingo Steitz.

mehr ...