Anzeige
Anzeige
7. Dezember 2015, 13:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gutachterausschüsse: Preisanstiege bei Wohnimmobilien setzen sich fort

Die Wohnimmobilienkäufe in Deutschland haben einen Höchststand erreicht. Die Gutachterschüsse rechnen auch in Zukunft mit weiter steigenden Preisen.

 

Gutachterausschüsse Immobilienmarktbericht

In den Großstädten sind die Kaufpreise für Eigenheime seit dem Jahr 2009 um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr gestiegen.

Im Jahr 2014 sind deutschlandweit rund 900.000 Immobilien im Wert von 191 Milliarden Euro verkauft worden. Das Investitionsvolumen hat damit den höchsten Stand seit 2007 erreicht.

Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2015 hervor, den die amtlichen Gutachterausschüsse in Deutschland heute in Berlin vorgelegt haben. Die Studie ist in enger Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entstanden.

Preishoch setzt sich fort

„Die Immobilien in Deutschland stellen insgesamt eine attraktive Investition dar. Dies trifft insbesondere auf Wohnimmobilien in Städten und städtischen Kreisen zu. Besonders Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser haben an Anziehungskraft gewonnen. Die Preisentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt dürfte sich weiter fortsetzen. Für Städte und Regionen mit steigenden Bevölkerungszahlen erwarten wir weiter steigende Preise”, sagte Siegmar Liebig, Sprecher des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse.

Die Investitionsvolumina für den Kauf von Immobilien stiegen demnach zwischen 2009 und 2014 um circa acht Prozent jährlich.

Im Jahr 2014 entfielen 65 Prozent der Transaktionen auf Großstädte und städtische Kreise. Der Wohnungsmarkt dominierte mit 130 Milliarden Euro Kaufinvestitionen den Immobilienmarkt. Auf Eigenheime und Eigentumswohnungen entfielen 75 Prozent der am Wohnungsmarkt getätigten Investitionen.

Große Spanne bei Kaufpreisen von Ein- und Zweifamilienhäusern

Der Geldumsatz für Eigenheime stieg den Angaben zufolge zwischen 2009 und 2014 um 5,5 Prozent jährlich. Die Kaufpreise seien im selben Zeitraum um 3,3 Prozent pro Jahr geklettert.

In den Großstädten sei die Preisentwicklung von Eigenheimen bis 2009 nahezu konstant gewesen – im Beobachtungszeitraum stiegen die Preise um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr.

Die höchsten durchschnittlichen Kaufpreise pro Quadratmeter Wohnfläche für Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 2014 in München (7.200 Euro), dem Landkreis Dachau (4.200 Euro) und Düsseldorf (4.000 Euro) erzielt.

Sehr niedrige Wohnflächenpreise von 500 Euro pro Quadratmeter wurden etwa in den Landkreisen Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt), im Kyffhäuserkreis (Thüringen) oder Osterode am Harz (Niedersachsen) registriert.

Seite 2: Hoher Umsatz bei Eigentumswohnungen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 9/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltiges Investieren – Solvency II – Immobilienfonds – Maklerpools-Hitliste




Ab dem 17. August im Handel.



Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien

Versicherungen

26 Millionen Euro für SDK-Mitglieder

Die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) hat ihren Versicherten für 2016 insgesamt Beiträge in Höhe von 26,2 Millionen Euro rückerstattet. Bei Leistungsfreiheit schon nach nur einem Jahr erhalten die Mitglieder laut SDK aus dem ambulanten und zahnärztlichen Beitragsteil drei Monatsbeiträge zurück.

mehr ...

Immobilien

Mieten in Deutschland weiter gestiegen

Die Mietpreise in Deutschland sind in den ersten zwei Quartalen weiter gestiegen. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Besonders betroffen sind Metropolen, in ländlichen Gegenden bleiben die Preise moderat.

mehr ...

Investmentfonds

Multi-Asset-Fonds: Fünf Schritte zur stabilen Rendite

Für Manager von Multi-Asset-Fonds ist eine wohlüberlegte Fondsauswahl unersetzlich. Doch selbst Kennziffern wie der Sharpe Ratio helfen dabei nicht immer. Mehr Erfolg verspricht die “Stable Strategy”. Gastbeitrag von Anders Weihrauch, Portfoliomanager bei Jyske Capital.

mehr ...

Berater

Commerzbank: Fortschritte bei Stellenabbau über Altersteilzeitangebot

Die Commerzbank kommt bei ihrem Stellenabbau auch über Altersteilzeitangebote voran. Wie das Frankfurter Institut mitteilt, gehen zahlreiche Mitarbeiter gegen eine Prämienzahlung in den vorzeitigen Ruhestand. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt 9.600 Vollzeitstellen gestrichen werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Air Berlin: Ausgang für vier Fonds noch offen

Die bekannten Anbieter von Flugzeugfonds für Privatanleger haben nun gegenüber Cash.Online zur Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin Stellung bezogen. Demnach haben wie erwartet vier Publikumsfonds von zwei Anbietern noch Verträge mit der Airline. Die anderen Initiatoren geben Entwarnung.

mehr ...

Recht

Provisionsabgabe: Verwendungsvereinbarung als “Hintertür”?

Durch die  IDD-Umsetzung ist das Provisionsabgabeverbot im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) geregelt. Der Gesetzgeber hat dort auch eine Ausnahmeregelung vorgesehen, die die Weitergabe von Provisionen unter gewissen Bedingungen ermöglicht. Ob Vermittler diese Hintertür nutzen sollten, ist indes fraglich.

mehr ...