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9. September 2015, 10:23
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Assekuranz will Engagement bei Immobilien ausbauen

Um dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld zu trotzen, setzt die deutsche Assekuranz mehr denn je auf heimische Immobilieninvestments. Dies belegt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young Real Estate.

Assekuranz Immobilien

Deutsche Versicherungsgesellschaften wollen sich verstärkt auf dem Immobilienmarkt engagieren.

Dem aktuellen Trendbarometer Assekuranz der Beratungsgesellschaft Ernst & Young Real Estate zufolge erfreuen sich Immobilien bei den Versicherungsgesellschaften einer zunehmenden Beliebtheit.

Deutschland-Immobilien vorn

Demnach planen 88 Prozent der befragten Unternehmen den Erwerb von Immobilien in Deutschland. Dies sind drei Prozent mehr als 2014.

Der höhere Wettbewerb und die damit verbundenen steigenden Preise am heimischen Immobilienmarkt ließen die Versicherer zudem auf das europäische Ausland schielen. 70 Prozent wollen dort Zukäufe tätigen.

Einzelhandelsimmobilien am beliebtesten

Wie bereits im Vorjahr bleibe die Einzelhandelsimmobilie auch 2015 die beliebteste Nutzungsart. 80 Prozent der Umfrageteilnehmer plane noch für 2015 eine Investition in diesem Segment.

Auf Platz zwei der Nutzungsarten liegt der Umfrage zufolge die Wohnimmobilie. Hier wollen sich 65 Prozent der Gesellschaften engagieren. Allerdings glaubt knapp jeder zweite Befragte, dass die Mietpreisbremse die Attraktivität dieses Segments schmälern könnte.

Wenig Zuspruch bei Büroimmobilien

Büroimmobilien werden von der Assekuranz noch skeptischer gesehen: Lediglich 55 Prozent planten Zukäufe im Bürosegment – ganze 23 Prozent weniger als noch 2013.

Wie die deutschen Anleger sind der Studie zufolge auch die deutschen Versicherer risikoavers. Core-Immobilien seien demnach die bevorzugte Risikoklasse der Unternehmen.

Aufgrund des abnehmenden Angebots in diesem Bereich werde aber zunehmend auch auf Core-Plus-Immobilien ausgewichen.

Planten letztes Jahr noch 62 Prozent ein solches Investment, ist der diesjährige Anteil um neun Zähler auf 71 Prozent gestiegen. (nl)

Foto: Shutterstock

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