Hauspreis-Index EPX: Preise ziehen weiter an

Nach den Ergebnissen des Hauspreis-Index EPX sind die Preise für Wohnimmobilien im Juli erneut gestiegen. Der Teilindex für Eigentumswohnungen stieg mit einem Plus von 1,41 Prozent im Vergleich zum Vormonat am stärksten.

Wohnimmobilien wurden im Juli erneut teurer.

Die Preise für Bestandshäuser legten um 0,56 Prozent zu, während sich neue Ein- und Zweifamilienhäuser um 0,26 Prozent verteuerten. Der EPX-Gesamtindex stieg um 0,73 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 122,26 Punkte.

Baufi-Zinsen im Abwärtstrend

„Die Baufinanzierungszinsen sanken nach Zinssprüngen im Mai und Juni im Vormonat um rund 20 Basispunkte. Diese Entwicklung könnte den erneuten Anstieg der Wohnimmobilienpreise im Juli unterstützt haben“, erklärt Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. „Insbesondere für Eigentumswohnungen mussten Verbraucher durchschnittlich tiefer in die Tasche greifen – konnten aber im Gegenzug zu günstigeren Bauzinsen abschließen.“

Zinsanstieg in den USA

Weitere Impulse für die Baufinanzierungszinsen könnten in den kommenden Monaten aus den USA erfolgen, falls die US-Notenbank Fed den dortigen Leitzins anhebt. Ebenso werden politische Einflussfaktoren, wie das dritte Hilfspaket für das EU-Mitglied Griechenland eine Rolle spielen. (st)

Tabelle: Europace; Foto: Shutterstock.com

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