28. Mai 2015, 08:51
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Keine Angst vor B-Städten

Risiken im Blick haben

Anleger sollte daher nicht nur nach der Attraktivität des Marktes gehen, sondern natürlich auch das Risiko im Blick haben. Das zeigt das neueste von Dr. Lübke & Kelber durchgeführte Risiko-Rendite-Ranking, das für 110 deutsche Städte erhoben wurde.

Für die Analyse wurden Risikozuschläge auf einen risikolosen Zins ermittelt, die nötig sind, um das Investitionsrisiko adäquat einzupreisen. Der risikolose Zins wurde auf Basis einer zehnjährigen Bundesanleihe im Durchschnitt der letzten zehn Jahre zuzüglich Kaufnebenkosten ermittelt.

Wichtige Standortfaktoren

Daneben wurden weitere wichtige Standortfaktoren wie die jeweilige Bevölkerungsentwicklung, die sozioökonomische Perspektiven sowie die Nachfrage nach Wohnraum in die Chancen- und Risikoprofile einbezogen.

Dabei zeigt sich: Geht man allein nach dem untersuchten Rendite-Risiko-Verhältnis, sollten Investoren ihren Fokus weniger auf die A-Städte, sondern vermehrt auf B-Städte legen. Nicht etwa Berlin, Hamburg oder München zählen laut der Analyse derzeit zu den attraktivsten Standorten in Deutschland, sondern Bonn, Fulda und Wolfsburg.

Sie sind gute Beispiele für Städte, in denen Anleger eine deutlich höhere Rendite am Markt erzielen können, als es das Risikopotenzial der Stadt eigentlich zulässt.

Seite drei: Potenziale ausschöpfen

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