Investoren setzen auf Gewerbeimmobilien

Nach vorläufigen Zahlen des Immobilienunternehmens Jones Lang Lasalle stieg das globale Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien in den letzten Monaten leicht an. Motor der Entwicklung sind die Amerikaner.

Das Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien wächst vor allem in den USA.

Nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) hat das globale Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien im ersten Quartal 2015 148 Milliarden US-Dollar erreicht. Gegenüber dem ersten Quartal 2014 entspreche das einem Plus von vier Prozent.

USA: Der Motor des Aufschwungs

Maßgeblichen Anteil an diesem Zuwachs habe die Region Amerika (plus 18 Prozent auf 73 Milliarden US-Dollar). Im asiatisch-pazifischen Raum lag das Ergebnis laut JLL mit 24 Milliarden US-Dollar drei Prozent höher.

Die Transaktionsvolumina in der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa) seien in US-Dollar zwar rückläufig (minus 11 Prozent), in lokalen Währungen legten sie aber um acht Prozent zu.

Starker Dollar

„Die USA sind mit einem Anstieg von 26 Prozent der Motor auf dem amerikanischen Kontinent, kompensieren dabei die Rückgänge in Lateinamerika und Kanada. In der Euro-Zone, in Japan und Australien machten sich trotz hoher Aktivtäten die gegenüber dem Dollarkurs schwächelnden Währungen in den Ergebnissen bemerkbar“, sagt Arthur de Haast, bei JLL Lead Director der International Capital Group.

JLL erwartet, dass sich das gesamte Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien 2015 zwischen 740 und 760 Milliarden US-Dollar bewegen wird, also etwa vier Prozent höher als im Vorjahr.

[article_line tag=“Gewerbeimmobilien“]Plus bei Kapitalzuflüssen

„Der weltweite Markt für Gewerbeimmobilien profitiert immer noch von wachsenden Kapitalzuflüssen. Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten dieses Jahres eine hohe Anzahl an großen Portfolio- und Single-Asset-Deals durchgeführt wird“, sagt David Green-Morgan, bei JLL Global Capital Markets Research Director. „Durch die in den großen Volkswirtschaften vorerst gleichbleibend tiefen Zinsen sollten Immobilien weiterhin attraktiver als festverzinsliche Anlagen bleiben.“ (st)

Foto: Shutterstock.com

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