Anzeige
12. März 2015, 13:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wertentwicklung interessiert Käufer kaum

Die Zahl der Kaufinteressenten, die die Wertentwicklung ihrer Immobilie nicht interessiert, wächst. Das zeigt eine aktuelle Umfrage namens “Immobilienbarometer” von Interhyp und Immobilienscout24.

Altbau-Berlin-Kopie in Wertentwicklung interessiert Käufer kaum

Viele Kaufinteressenten interessieren sich nicht für die künftige Wertentwicklung ihrer Immobilie.

Nach den Ergebnissen der aktuellen Umfrage “Immobilienbarometer” der Interhyp AG und Immobilienscout24 unter 2.161 Kaufinteressierten im Februar 2015 interessiert sich etwa jeder fünfte angehende Haus- oder Wohnungserwerber (18 Prozent) nicht für die zukünftige Wertentwicklung seiner Immobilie. 2014 traf dies nur auf 15 Prozent der Kaufinteressenten zu.

Probleme bei der Schätzung von Immobilienwerten

Für 16 Prozent sei es schwer, die Wertentwicklung einzuschätzen (2014: 13 Prozent). Gleichzeitig nehme der Glaube, dass der Wertzuwachs die Inflation ausgleicht, im Vergleich zum letzten Jahr deutlich ab.

Im Jahr 2014 ging nach Angaben von Immobilienscout24 noch jeder Zweite (51 Prozent) von einem Inflationsausgleich durch einen Immobilienkauf aus. Heute rechnen rund 43 Prozent damit.

Glaubte 2014 jeder Elfte an eine Wertsteigerung, ist es heute laut Immobilienscout24 jeder neunte Kaufinteressent. Die jüngeren Kaufinteressenten im Alter von 18 bis 30 Jahren können die Wertentwicklung der Immobilien überhaupt nicht einschätzen (21 Prozent).

Allerdings ist diese Gruppe laut Immobilienscout24 am zuversichtlichsten im Vergleich zu den übrigen Altersgruppen. 13 Prozent rechnen mit einer deutlichen Wertsteigerung. Gleichzeitig gehe aber jeder Sechste (17 Prozent) von Verlusten aus. (st)

Die fünf Haupterwartungen bei der Wertentwicklung der Immobilie:

1. Wertzuwachs, der die Inflation ausgleicht: 43 Prozent (2014: 51 Prozent)
2. Entwicklung interessiert nicht: 18 Prozent (2014: 15 Prozent)
3. Entwicklung kann nicht eingeschätzt werden: 16 Prozent (2014: 13 Prozent)
4. Wertsteigerung: 11 Prozent (2014: 9 Prozent)
5. Wertverlust: 9 Prozent (2014: 9 Prozent)

Foto: Shutterstock.com

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Studie: Mehrgenerationenhäuser immer beliebter

Früher oder später muss sich jeder mit der Frage auseinandersetzen, wie er oder sie im Ruhestand wohnen möchte. Wie aus einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse hervorgeht, bewegt sich der Trend dabei weg von den traditionellen Wohnformen.

mehr ...

Investmentfonds

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...