Standort Frankfurt: Dynamische Entwicklung

In der prosperierenden Bankenmetropole Frankfurt ist die Nachfrage nach Immobilien hoch. Nach einem aktuellen Marktbericht des Maklerhauses von Poll Immobilien ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.

Am Frankfurter Immobilienmarkt wird bei bei Objektverkäufen immer öfter die Preisgrenze von einer Million Euro überschritten.

Eine wachsende Bevölkerung, die mit dem Immobilienkauf verbundenen Aspekte einer wertstabilen Geldanlage mit Steigerungspotenzial sowie der Trend, aufgrund momentan niedriger Zinsen zu kaufen statt zu mieten, führen in Frankfurt am Main zu einer hohen Nachfrage und somit steigenden Preisen für Wohnimmobilien, so von Poll Immobilien.

Grenze von einer Million Euro oft überschritten

Immer öfter werde bei Objektverkäufen bereits die Preisgrenze von einer Million Euro überschritten. Im Premiumsegment wechselten demnach im Jahr 2014 im Stadtgebiet 24 Einfamilienhäuser und 105 Eigentumswohnungen mit einem Verkaufswert von je über einer Million Euro den Eigentümer.

Im ersten Halbjahr 2015 lagen diese Zahlen laut von Poll Immobilien bereits bei 18 und 73 Verkäufen.

Größte Anzahl hochpreisiger Transaktionen im Westend

Bei den Eigentumswohnungen fanden sich nach Aussage des Maklerhauses im ersten Halbjahr 2015 die meisten Transaktionen in diesem Preisbereich im Westend, es gab dort 32 entsprechende Verkäufe. An zweiter Stelle folge mit 18 Beurkundungen Sachsenhausen.

Neben den Premiumlagen rückten vermehrt auch Stadtteile wie das Europaviertel, Dornbusch oder das Nordend in den Fokus kaufkraftstarker Klientel.

Für ein freistehendes Einfamilienhaus in mittleren Lagen wie Eckenheim, Niederrad oder Hausen, habe die Preisspanne in der ersten Jahreshälfte zwischen 250.000 und 800.000 Euro gelegen. Im Jahr 2014 seien es noch 220.000 bis 750.000 Euro gewesen.

Weitere Preisanstiege zu erwarten

Insgesamt ergaben die Recherchen des Maklerhauses, dass die Preise im ersten Halbjahr 2015 gegenüber 2014 in allen Wohnlagen angestiegen sind. „Bedingt durch die positiven wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen ist auch für die Zukunft von steigenden Kauf- und Mietpreisen auszugehen“, sagt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei von Poll Immobilien. Größere Preissprünge seien vor allem in den einfachen bis guten Wohnlagen noch möglich. (bk)

Foto: Shutterstock

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