„Bei B-Städten in A-Lagen investieren“

Besonders hohe Renditen finden sich mit fünf Prozent und mehr auch an eher risikoreicheren Standorten wie Magdeburg oder Cottbus. Sind diese für private Immobilienanleger geeignet?

Wenn es keinen persönlichen Bezug zu einer solchen Stadt gibt, eher nicht. Die hohe Ausgangsrendite ist in dem deutlich höheren Risiko begründet. Wer dort trotzdem kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass er in der jeweiligen Stadt nur in den Top-Lagen investiert. Je risikoreicher der Immobilienstandort, desto wichtiger ist letztlich die tatsächliche Lage in der Stadt.

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Wo können private Immobilienanleger derzeit noch auskömmliche Renditen erzielen?

Die guten Renditen für Privatanleger werden fast nur noch in B-Städten zu finden sein. Dort gibt es noch ein akzeptables Angebot mit guter Rendite. Allerdings sind nur noch in wenigen B-Städten Schnäppchen zu machen. Ich würde zudem dazu raten, dort in A-Lagen zu investieren. Wichtig ist dabei der Grundsatz: Je schlechter die Makrolage, desto wichtiger ist die Mikrolage. Wenn also in einer B- oder C-Stadt investiert wird, sollten die Lage und das unmittelbare Umfeld der Immobilie unbedingt passen. Von C- und D-Lagen in den Metropolen würde ich dem Privatanleger aufgrund des dort oft problematischen sozialen Umfelds eher abraten.

Interview: Barbara Kösling

Foto: Immobilienscout24

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