Preise für Luxusimmobilien steigen langsamer

Luxuswohnimmobilien haben sich laut einer Analyse der internationalen Immobilienberatung Knight Frank 2014 weltweit um gut zwei Prozent verteuert. 2013 lag der Zuwachs noch bei drei Prozent. Das ergibt sich aus dem Prime International Residential Index.

Die Preise von Luxusimmobilien stiegen 2014 nicht so stark wie in den Vorjahren.

Mit dem Prime International Residential Index (PIRI) vergleicht die internationale Immobilienberatung Knight Frank die Preisentwicklung von Luxuswohnimmobilien in 100 Schlüsselstädten und Top-Standorten für Zweitwohnsitze.

Hohe Kaufpreise in New York

Im PIRI für das Jahr 2014 besetzt New York mit einem Plus von 18,8 Prozent Platz eins im Ranking. Drei weitere US-Märkte, nämlich Aspen (plus 16 Prozent), San Francisco (plus 14,3 Prozent) und Los Angeles (plus 13 Prozent) rangieren wegen der steigenden Nachfrage von heimischen und ausländischen Anlegern unter den Top Ten.

Außerhalb der USA liegen Bali und Istanbul mit einem Wertzuwachs von je 15 Prozent nach Angaben von Knight Frank an der Spitze. Bali ist laut Knight Frank der wichtigste Standort für Zweitwohnsitze in Asien, während sich Istanbul zum Kraftzentrum im Nahen Osten mausert.

In New York stiegen die Preise für Luxusimmobilien 2014 am stärksten.

Die Entwicklung in den nordamerikanischen und europäischen Städten unterscheidet sich nach Angaben von Knight Frank stark voneinander. Während die Preise in den urbanen Zentren der USA im Schnitt um fast 13 Prozent zugelegt haben, verzeichnen sie in Europa ein Plus von 2,5 Prozent. Mit einer Wertsteigerung von 13,4 Prozent ist Dublin die große Ausnahme. Berlin (plus neun Prozent), München (plus achtProzent) und Frankfurt (plus 7,5 Prozent) zählen zu den Gewinnern in Europa.

Moderate Preissteigerung

„Obwohl die Performance für Luxuswohnimmobilien 2014 moderat ist, übertrifft sie diejenige des mittleren Segments“, sagt Kate Everett-Allen aus dem internationalen Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank. „Der Preis für eine Luxuswohnung liegt im Schnitt 38 Prozent höher als zum Tiefpunkt des Index im zweiten Quartal 2009. Dagegen haben sich im gleichen Zeitraum Wohnimmobilien mittlerer Qualität nur um 14 Prozent verteuert.“ (st)

Foto: Shutterstock.com

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