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20. Oktober 2015, 08:31
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Secondary Markets im Fokus

Die USA sind die Nummer eins für internationale Investoren bei Gewerbeimmobilien. Warum das so ist, und welche Besonderheiten der US-Gewerbeimmobilienmarkt aufweist, soll im Folgenden im Segment Büroimmobilien – speziell im Südosten der USA – beleuchtet werden.

Gastbeitrag von Wolfgang J. Kunz, DNL Real Invest

Atlanta Shutterstock 209543620-Kopie-2 in Secondary Markets im Fokus

Atlanta Skyline: Der Südosten der USA zählt zu den lukrativsten Immobilienstandorten.

Laut aktuellen Angaben von Jones Lang LaSalle stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 das Transaktionsvolumen in den Vereinigten Staaten um 36 Prozent auf 225,1 Milliarden US-Dollar (in Europa im gleichen Zeitraum lediglich auf 108 Milliarden Euro). Die Investition internationaler Anleger in US-Büroimmobilien stieg dabei um 57,1 Prozent. Die Hauptinvestoren waren China mit 40,2 Prozent, Kanada mit 30,9 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 11,8 Prozent.

Ausländische Anleger setzen auf große Metropolen

Weiterhin attraktivster Standort für ausländisches Kapital sind die Class A oder Primary Markets von New York, Boston, Chicago, San Francisco und Washington (Quelle Colliers). In den letzten zwölf Monaten haben aber viele internationale Investoren ihr Interesse für die Secondary Markets wie Atlanta, Miami oder Tampa entdeckt. Der Grund liegt darin, dass in den Primary Markets Gewinne geringer sind oder nur über eine längere Haltedauer erzielt werden können. Im Primary Market zahlt man in New York City Midtown und Midtown-Süd durchschnittlich 1.370 US-Dollar pro square feet (sq.ft).

Ein square feet entspricht dabei 0,0929 Quadratmetern Bürofläche und erzielt dabei nur eine Einkaufsrendite von vier oder 4,5 Prozent. In Chicago zahlt man pro sq.ft. durchschnittlich nur 350 US-Dollar, erzielt dabei eine Einkaufsrendite von circa 5,5 Prozent. In San Francisco zahlt man pro sq.ft. durchschnittlich nur 627 US-Dollar, erzielt dabei eine Einkaufsrendite von rund 5,7 Prozent. In Washington DC zahlt man pro sq.ft. durchschnittlich 656 US-Dollar, erzielt dabei eine Einkaufsrendite von ungefähr 4,5 Prozent (Quelle Colliers).

In der Stadt Atlanta/GA, welche zum Secondary Market gehört, beträgt der Preis pro sq. ft. Bürofläche nur 150 US-Dollar, aber die Einkaufsrendite beträgt durchschnittlich 7,3 Prozent. In Miami beträgt der Preis pro sq. ft. rund 222 US-Dollar, die Rendite liegt bei ca. 7,9 Prozent, während in Tampa der Preis pro sq. ft. 161 US-Dollar und die Einkaufsrendite rund sieben Prozent beträgt.

Seite zwei: Wenig Leerstände in Primary Markets

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