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17. September 2015, 10:14
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Singlewohnungen: Mietpreisspanne wird immer größer

Die Mietpreise von Single- oder Studentenwohnungen unterschieden sich in deutschen Großstädten enorm. Die Preisschere zwischen teuren und günstigen Unistädten geht nach einer Analyse von Immowelt immer weiter auseinander.

Immowelt

Die günstigsten Studentenwohnungen bieten Städte im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland.

Wie teuer ein Studium ist, hängt stark von der Miete ab. Wer aufs Budget achten muss, sollte daher die Wohnkosten bei der Wahl des Studienortes im Blick haben, rät das Portal Immowelt.

So koste die Kaltmiete für eine Studentenbude in München im Mittel 18,70 Euro pro Quadratmeter, in Gelsenkirchen dagegen nur 5,20 Euro. Ein Unterschied von knapp 360 Prozent.

Das zeigt der “Mietpreis-Check Unistädte” von Immowelt, für den die Angebots-Kaltmieten in 64 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet wurden.

Mieten im Süden am teuersten

Die teuersten Städte im Mietpreis-Check liegen laut Immowelt allesamt in der Mitte oder im Süden Deutschlands. Nach München folgt Frankfurt am Main mit einer Kaltmiete von 15,50 Euro pro Quadratmeter. Ingolstadt (14 Euro) und Stuttgart (13,90 Euro) belegen die nachfolgenden Plätze.

Die günstigsten Unistädte seien dagegen im Osten und im Ruhrgebiet zu finden. Mit 5,20 Euro pro Quadratmeter sind Chemnitz und Gelsenkirchen die preiswertesten Städte im Mietpreis-Check. In Magdeburg (5,80 Euro), Wuppertal (6,10 Euro) und Duisburg (6,20 Euro) sind die Kaltmieten für Studentenbuden ebenfalls günstig.

Spanne wird immer größer

Die Spanne zwischen den teuersten und den günstigsten Unistädten wird laut Immowelt immer größer: Während die Mieten in der teuersten Unistadt München im vergangenen Semester um sieben Prozent auf 18,70 Euro pro Quadratmeter kletterten, sind die Preise in Gelsenkirchen (minus sieben Prozent auf 5,20 Euro), Duisburg (minus fünf Prozent auf 6,20 Euro) und Magdeburg (minus zwei Prozent auf 5,80 Euro) weiter gesunken.

Für die Auswertung wurden die Mietpreise der deutschen Universitätsstädte mit mehr als 10.000 Studierenden untersucht. Verglichen wurden die Mieten von 30.990 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche.

Die Preise geben den Median der Kaltmieten bei neu zu vermietenden Wohnungen wieder, die zwischen September 2014 und Februar 2015 (Wintersemester) sowie März 2015 und August 2015 (Sommersemester) bei Immowelt angeboten wurden. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. (bk)

Foto: Shutterstock

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