Anzeige
9. Juni 2015, 13:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienanlage: B-Städte bieten bestes Renditepotenzial

Wer in Wohnimmobilien investieren möchte, sollte sich abseits der Metropolen umsehen, so eine aktuelle Untersuchung von Catella Research. Demnach sind die aktuellen Top-Investitionsstandorte Ingolstadt, Regensburg und Darmstadt.

Standortranking Catella

Nebenstandorte wie Regensburg bieten Anlegern gute Investitionschancen.

Die deutschen Wohnungsmärkte erleben aus nationaler und internationaler Betrachtung eine ungeheure Boomphase.

“Doch Antworten auf die Frage: ‘wo weiter investieren?’, werden kaum qualifiziert getroffen”, sagt Dr. Thomas Beyerle, Managing Director und Head of Research der Catella Group. Dies hänge nicht zuletzt mit einer Marktstruktur zusammen, die im Vergleich mit dem europäischen Ausland eine andere geographische Städtestruktur ohne dominantes Investmentzentrum aufweise.

Ingolstadt derzeit aussichtsreichster Standort

In dem “Wohnungsmarktranking Deutschland 2015” hat Catella Research 70 deutsche Standorte untersucht. Das Ergebnis: Die Top 5 Investitionsstandorte im Segment Wohnen sind Ingolstadt, Regensburg, Darmstadt, Potsdam und Hannover.

Sie erreichten die höchsten Punktzahlen im Gesamtscoring, das sich aus den Indikatoren sozioökonomische Daten, Strukturrisiko, Liquiditätsrisiko und Standortpotenzial zusammensetzt.

“Betrachtet man die räumliche Verteilung der Top 25 Standorte fällt auf, dass sich leistungsstarke Wohnungsmärkte offensichtlich im Norden und im Süden konzentrieren”, so Beyerle. Neun der Top 25 Standorte seien in Bayern und Baden Württemberg verortet.

Doch auch Niedersachen sei mit Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Lüneburg, Osnabrück und Oldenburg in der Top 25 überdurchschnittlich vertreten.

Nähe zu Metropolen wichtiger Faktor

Die Nähe zu den Top-Standorten präge die regionalen Wohnungsmärkte stärker denn je: “Dies ist dominant bei Darmstadt, durch unmittelbare Nähe zu Frankfurt am Main ausgeprägt sowie bei Fürth und Erlangen zu Nürnberg der Fall”, erläutert Beyerle.

Aktuell sei der Hype um deutsche Wohnimmobilien stark geprägt durch die mangelnde Alternativanlage, welche vor allem durch das globale Zinsumfeld zum Ausdruck komme, aber auch durch die Renditeerwartungen der Investoren. “Vor diesem Hintergrund stellt die oftmals geäußerte Exitproblematik an kleineren Standorten für Investoren aktuell kein Investitionshindernis per se dar”, resümiert Beyerle. (bk)

Foto: Shutterstock

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...