Auch online verkaufen sich Wohnungen nicht von selbst

Der Immobilienmarkt boomt, die Vermarktung von Häusern und Wohnungen ist vielerorts leicht. Verkäufer sollten ihre Vertriebsstrategien dennoch gut planen. Denn die Kunden sind in Zeiten des schnellen Vertriebs im Internet anspruchsvoller geworden.

Gastbeitrag von Axel Winckler, Realbest.de

„Die Konkurrenz schläft nicht. Die Attraktivität des Wohnungsmarktes lockt immer mehr Anbieter an, die im Immobilienverkauf ein gutes Geschäft sehen.“

Eigentumswohnungen und Häuser sind gefragter denn je – in begehrten Lagen scheint es, als verkaufen sie sich wie von selbst, was die Verkäufer freut. Da kommt der ein oder andere auf die Idee, es bei der gezielten Vermarktung seiner Immobilien etwas lockerer angehen zu lassen.

Kunden haben hohe Ansprüche

Doch dies ist aus gleich zwei Gründen ein Trugschluss. Erstens: Die Konkurrenz schläft nicht. Die Attraktivität des Wohnungsmarktes lockt immer mehr Anbieter an, die im Immobilienverkauf ein gutes Geschäft sehen.

Zweitens: Aufgrund des gestiegenen Angebots und der vielfältigen Suchmöglichkeiten sind die Kunden wesentlich anspruchsvoller geworden. Um keine Überraschung zu erleben, sollten Verkäufer sich gerade jetzt nicht zurücklehnen, sondern ihre Vertriebsstrategie generell überdenken und neue Vertriebskanäle erschließen.

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Mehrere Vertriebswege

Um ihre potenziellen Kunden optimal zu erreichen, müssen Vertriebsabteilungen von Bauträgern ebenso wie Makler heutzutage im Idealfall parallel mehrere Kanäle oder Netzwerke nutzen. So stärken sie ihre Chance, mit ihren Immobilien auf dem dichtgedrängten Wohnungsmarkt wahrgenommen zu werden.

Neben der klassischen Printanzeige haben viele bereits eine eigene Webseite. Zudem nutzt ein Großteil diverse Anzeigenportale im Internet, in einigen Fällen vermarkten Verkäufer und Vermittler ihre Immobilien sogar mittels Apps und ortsgebundener Suche auf mobilen Endgeräten.

Konsequente Vermarktung im Internet

Doch gerade die digitalen Vermarktungswege werden meiner Beobachtung nach meist nicht konsequent genug beschritten. Zwar bietet das Web eine viel größere Reichweite als eine Printpublikation, gleichzeitig drohen bei einem falschen Umgang enorme Streuverluste. Deshalb müssen gerade die digitalen Vertriebskanäle umso exakter gesteuert werden, um sich erfolgreich gegen die wachsende Konkurrenz zu behaupten.

Seite zwei: Gut aufbereitete Daten zur Immobilie

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