Aengevelt: Stabil hoher Büroflächenumsatz in der Hauptstadt

Nach dem Rekordjahr 2015 mit 854.000 Quadratmetern kontrahierter Bürofläche setzt sich die positive Marktentwicklung in Berlin auch 2016 fort.

Bürotürme in Berlin: Eigentümer können nicht sicher sein, dass sich die Immobilien in 15 Jahren noch gut verkaufen lassen.
Bürotürme in Berlin: Der Flächenumsatz bleibt konstant hoch.

Der Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) erreichte im ersten Halbjahr mit rd. 313.000 Quadratmetern nahezu das Umsatzniveau des Vorjahreszeitraums (1. Hj. 2015: 327.000 Quadratmetern) und liegt zugleich 31 Prozent über dem Mittelwert der jüngsten Dekade (jeweils 1. Hj. 2006-2015: 238.500 Quadratmetern).

„2015 trieben Vorvermietungen bis kurz vor Jahresende den Markt zum Rekord, 2016 stützen Aktivitäten der öffentlichen Hand auch mit Eigennutzeranteilen den Flächenumsatz. Gleichzeitig sind moderne, zentral gelegene Büroflächen im mittelpreisigen Flächensegment von 12 bis 14 Euro je Quadratmeter die unter anderem von jungen expandierenden Unternehmen nachgefragt werden, immer weniger verfügbar“, so das Fazit von Dr. Walter Zorn, Aengevelt-Research, zum aktuellen Berliner Büromarktgeschehen.

 Trends 2016

Vor dem Hintergrund des erneut hervorragenden ersten Halbjahres bekräftigt Aengevelt-Research seine Prognose eines potenziellen Flächenumsatzes von rund 750.000 Quadratmetern in 2016, der lediglich zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert läge, indessen 31 Prozent über dem Mittelwert der jüngsten Dekade (2006 bis 2015: 572.000 Quadratmeter).

Die moderate Fertigstellung noch disponibler Büroflächen (Anfang 2016: rund 67.500 Quadratmeter, eine stabile Nachfrage und eine positive Nettoabsorption (Büroflächenmehrverbrauch) tragen zum weiteren Abbau des Büro­flächenleerstands bei: In den letzten zwölf Monaten sank dieser von 1,24 Millionen auf aktuell ca. 1 Million Quadratmeter bzw. eine Leerstandsquote von 5,3 Prozent (1. Hj. 2015: 6,7 Prozent) bei einem Gesamtbestand von rd. 18,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche.

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Bis zum Jahresende prognostiziert Aengevelt-Research einen weiteren Abbau der Angebotsreserve auf rund 0,9 bis 0,8 Millionen Quadratmeter. (fm)

Foto: Shutterstock

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