28. April 2016, 12:03
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Baufinanzierung: Einbruchschutz mit einkalkulieren

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für jeden Wohnungs- oder Hausbesitzer ein traumatisches Erlebnis. Entprechende Schutzmaßnahmen und Sicherungssysteme sollten Immobilienkäufer in ihre Baufinanzierung mit einplanen, rät das Baufinanzierungsportal Baufi24.

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Ein Großteil der Einbrüche lässt sich verhindern. Bauherren sollten Sicherheitsmaßnahmen beim Hausbau einplanen.

Viel zu häufig gelangten die Diebe auf einfachste Weise in das Zielobjekt. „Dabei gibt es viele einfache Tipps um Einbrüche zu erschweren und das eigene Heim sicherer zu gestalten. Vorkehrungen zum Schutz vor Einbrüchen sollten daher bereits bei der Baufinanzierung in das Darlehen mit eingerechnet werden“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.

Großer Teil der Einbrüche lässt sich verhindern

Ein Großteil aller Einbrüche lasse sich bereits durch den vermehrten Einsatz von moderner Sicherheitstechnik eindämmen. Die Einbruchstatistik zeige, dass im Jahr 2014 knapp 42 Prozent der Einbrüche durch sowohl mechanischen als auch elektronischen Einbruchschutz verhindert werden konnten – etwa zehn Jahre zuvor lag dieser Anteil noch bei 30 Prozent.

Am ehesten lohne es sich, in mechanische Sicherheitstechnik, die sich an potentiellen Schwachstellen anbringen lässt, zu investieren. Dafür eigneten sich vor allem Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung.

Schutz der Fenster ist zentral

Wichtig sei außerdem ein erhöhter Schutz der Fenster. Denn Fenster ohne zusätzliche Sicherungen gegen Einbruch lassen sich leicht, oft in Sekunden überwinden, so Baufi24. Daher biete sich der Einbau geprüfter, einbruchhemmender Fenster und Fenstertüren bei Neu, Um- oder Erweiterungsbauten und beim Austausch von Fenstern an.

Wer sich damit allerdings nicht zufriedengeben möchte, könne überdies elektronische Sicherheitssysteme nutzen. Sie hätten den Vorteil, dass sie dem Einbrecher die Zeit nehmen, am Objekt unentdeckt aktiv zu werden. Zudem rufen sie schnell Hilfe herbei. Alarmanlagen oder Überwachungskameras stellten dabei wichtige Komponenten für einen erfolgreichen Einbruchschutz dar.

Förderprogramme unterstützen

Zertifizierte Einbruchschutztechnik hat ihren Preis. Daher sollten Häuslebauer bereits beim Neubau von Häusern und der Grundsanierung von Wohngebäuden gleich mit an Sicherheitstechnik denken. Das Nachrüsten sei immer kostspieliger.

Die KfW-Bank fördert beispielsweise auch den Einbau einbruchssichernder Maßnahmen von Eigentümern und Mietern im Rahmen ihrer Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“. (bk)

Foto: Shutterstock

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