Anzeige
Anzeige
22. März 2016, 15:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BGH: Wohnungseigentümer dürfen mit Mehrheit ein Grundstück kaufen

Eine Gemeinschaft von Wohnungseigentümern ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) berechtigt, mit Mehrheitsbeschluss ein Grundstück zu kaufen, sofern dies der “ordnungsmäßigen Verwaltung” entspricht.

Vertrag-shutt 3761541371 in BGH: Wohnungseigentümer dürfen mit Mehrheit ein Grundstück kaufen

Der Bundesgerichtshof hat die Klage eines Eigentümers gegen den Kaufbeschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft abgelehnt.

Der zuständige Senat des BGH hatte einen Streit in Bremen zu klären. Dort hatten die Eigentümer einer Anlage mit 31 Wohnungen mehrheitlich beschlossen, das Nachbargrundstück zu kaufen. Der Kaufpreis von maximal 75.000 Euro sollte nach einem bestimmten Schlüssel auf alle Eigentümer umgelegt werden. Einer von ihnen wehrte sich dagegen bis zum obersten deutschen Zivilgericht – ohne Erfolg.

Die Richter kamen zu dem Schluss, dass der Kauf des Nachbargrundstücks der “ordnungsmäßigen Verwaltung” entspricht, denn die meisten der Wohnungseigentümer parken seit vielen Jahren dort ihr Auto. Bei der Teilung im Jahr 1982 gehörte dieses Grundstück ebenfalls dem teilenden Eigentümer. Dieser hatte sich verpflichtet, die Stellplätze der Wohnungseigentümergemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Als das Grundstück den Eigentümer wechselte, wollte der neue Eigentümer dies aber nicht mehr ohne Bezahlung zulassen und forderte Miete oder Kauf. Die Eigentümergemeinschaft habe sich vor diesem Hintergrund für die Schaffung einer klaren Rechtsgrundlage entschieden, heißt es in dem Urteil (Az. V ZR 75/15).

Quelle: dpa-AFX

 

 

 

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...