Anzeige
31. August 2016, 14:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Brexit: Nur wenige Firmen planen bisher Verlagerung nach Frankfurt

Nach dem überraschenden Brexit-Votum Ende Juni haben die meisten der in London ansässigen internationalen Unternehmen noch nicht über einen möglichen Umzug auf den Kontinent entschieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Frankfurter Immobilienunternehmens Immo Concept.

Frankfurt in Brexit: Nur wenige Firmen planen bisher Verlagerung nach Frankfurt

Der Frankfurter Immobilienmarkt ist bisher nicht auf einen möglichen Zuzug von Firmen und Angestellten aus London vorbereitet.

Der bevorstehende Brexit wird nach Ansicht von Marktexperten dazu führen, dass sich Unternehmen der Finanzbranche verstärkt nach Paris oder Frankfurt verlagern.

Die Mehrheit der Unternehmen ist jedoch nach Aussage von Immo Concept derzeit noch unentschlossen. Das Unternehmen befragte rund 80 Banken und börsennotierte Firmen mit einem Sitz am bisherigen europäischen Börsenplatz London.

Ein Viertel hat konkrete Pläne

Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) gab an, abzuwarten und bislang keine Entscheidung getroffen zu haben. 21 Prozent wollen bis Jahresende über einen Wechsel von London auf das Festland entscheiden.

Immerhin ein Viertel (25 Prozent) verfügt laut Umfrage über konkrete Planungen für einen Umzug oder sei in der finalen Entscheidungsphase.

Drohender Wohnungsmangel in Frankfurt

Für Bernd Lorenz, Geschäftsführer der Immo Concept, genügt dies aber noch nicht für eine konkrete Planung, wie die Mainmetropole einen Umzug der Unternehmen nach Frankfurt auf dem Immobilienmarkt stemmen könne. “Wenn nur drei Prozent der Mitarbeiter allein der Banken von London nach Frankfurt wechseln, brauchen wir hier kurzfristig 20.000 neue Wohneinheiten”, so Lorenz. Dies sei bislang überhaupt nicht eingeplant. Hinzu komme der Bedarf an Gewerberaum. (bk)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...