Der Immobilienverkauf im Erbfall

Immer mehr Bundesbürger erben eine Immobilie. Ein Großteil von ihnen möchte diese nicht selbst nutzen, sondern verkaufen. Qualifizierte Immobilienvermittler können sie im gesamten Prozess der Veräußerung begleiten. Die Ritter-Kolumne

„Möchte man die Immobilie nicht selbst bewohnen, entschließt man sich oft, sie zu verkaufen. Spätestens in diesem Moment empfiehlt es sich, einen Berater einzuschalten.“

Mehrere hundert Milliarden Euro werden jährlich in Deutschland vererbt, die Summe steigt weiter. Der Hauptgrund dafür liegt in der Tatsache, dass mehr und mehr Immobilien in der Erbmasse enthalten sind, sie machen einen Großteil des Volumens aus.

Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach werden künftig in zwei von drei Nachlässen Häuser, Grundstücke oder Wohnungen zu finden sein.

Was tun mit der geerbten Immobilie?

Im Erbfall gilt es zunächst viele Formalitäten zu erledigen, allen voran die Klärung steuerrechtlicher Aspekte. Parallel geht es um die Frage: Was tun mit dem geerbten Eigenheim oder der Eigentumswohnung?

Möchte man die Immobilie nicht selbst bewohnen, entschließt man sich oft, sie zu verkaufen. Spätestens in diesem Moment empfiehlt es sich, einen Berater einzuschalten.

Ein qualifizierter Immobilienvermittler kann die nötigen nächsten Handlungsschritte aufzeigen und den Erben im gesamten Prozess der Veräußerung kompetent zur Seite stehen. Denn der Verkauf einer Immobilie ist eine komplexe Angelegenheit, um den sich die Hinterbliebenen, die in ihrer Situation viele Dinge zu regeln haben und sicher auch emotional sehr beansprucht sind, dann nicht auch noch kümmern müssen.

Angebotspreis realistisch festlegen

Dies beginnt bei der Festlegung des Angebotspreises. Bewertet man eine Immobilie zu subjektiv, setzt man diesen schnell zu hoch an. Erben fühlen sich beispielsweise ihrem ehemaligen Elternhaus emotional verbunden und messen ihm daher einen hohen Wert bei.

Der potenzielle Käufer sieht die Immobilie aus einem ganz anderen Blickwinkel. Womöglich gefällt ihm die derzeitige Ausstattung nicht, die Farbe der Kacheln, der Fußboden. Er betrachtet das Interieur distanziert und hat daher andere Preisvorstellungen.

Es gilt allgemein zu beachten: Unrealistisch hohe Angebotspreise können zu einer langen Vermarktungszeit führen. Und als „Ladenhüter“ wird die Immobilie am Ende zu einem geringeren Preis verkauft, als bei einem realistisch angesetzten Anfangsangebot gezahlt worden wäre.

Seite 2 : Verlässliche Bewertungskriterien

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