26. September 2016, 09:18
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DTI Süd: Kein einheitlicher Preisanstieg

Im Süden Deutschlands setzen sich im zweiten Quartal die Tendenzen aus dem ersten Quartal fort. Die Immobilienpreise entwickeln sich nicht einheitlich. Das sind Ergebnisse des Dr. Klein Trendinidikators Immobilienpreise für die Region Süd.

Haus-geld-steuer-baufinanzierung-shutterstock 456812410-Kopie in DTI Süd: Kein einheitlicher Preisanstieg

Trotz weiterhin anziehender Preise steigen die Preise für Wohnimmobilien nicht in allen Städten weiter.

In München steigen die Preise für Wohnungen laut dem DTI Süd um 2,5 Prozent weiter an, Häuser hingegen vergünstigen sich leicht um 0,25 Prozent. In und um Stuttgart verteuern sich beide Immobilienarten um 2,08 Prozent. Immobilienkäufer im Rhein-Main-Gebiet  um Frankfurt profitieren von sinkenden Preisen.

Keine Kehrtwende in München

“In München gehen die Kaufpreise für Häuser das erste Mal minimal zurück. Ich denke aber, man kann in diesem Zusammenhang noch lange nicht von einer Kehrtwende sprechen. Die Immobilienpreise werden weiterhin stabil bleiben oder sogar wieder steigen. Auch wenn sich die Häuserpreise in etwas niedrigerem Maße entwickeln als die Kaufpreise für Wohnungen”, sagt Ulrich Gold, Leiter der Niederlassung von Dr. Klein in München.

Die Region um München führe noch immer den Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise mit einem Indexwert von 196,59 bei Wohnungen und 142,56 bei Häusern an. Auch beim Medianwert der Quadratmeterpreise liege München samt der umliegenden Region bei 4.821 Euro pro Quadratmeter für Appartements und 3.627 Euro pro Quadratmeter für Häuser.

Stuttgarter Preise steigen weiter

In Stuttgart seien die Preise für Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,07 Prozent gestiegen, der Anstieg bei Hauspreisen sei mit 8,29 Prozent weniger stark.  Damit setzt sich der Trend aus dem ersten Quartal 2016 fort.

Die gemittelten Quadratmeterpreise für Häuser und Wohnungen seien derzeit fast identisch: 2.525 Euro pro Quadratmeter und 2.519 Euro pro Quadratmeter. Die Spanne zwischen den niedrigsten und höchsten Preisen pro Quadratmeter liege bei 7.000 Euro.

Zwischen dem günstigsten und teuersten Preis pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen liegen laut Dr. Klein mehr als 6.000 Euro pro Quadratmeter (von 757 Euro pro Quadratmeter bis 7.122 Euro pro Quadratmeter. Bei Häusern liege die Spanne zwischen 688 Euro pro Quadratmeter und 6.706 Euro pro Quadratmeter.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Dti Sued Q2 2016 in DTI Süd: Kein einheitlicher Preisanstieg

Frankfurt: Noch keine Auswirkungen des Brexit

Etwaige Auswirkungen des Brexits auf die Immobilienpreise in Frankfurt ließen sich derzeit noch nicht feststellen. Ob sich die Immobilienpreise verteuern werden, zeige frühestens der Dr. Klein Trendindikator im dritten Quartal.

In der ersten Jahreshälfte seien Wohnungen im Großraum Frankfurt und der Mainregion etwas günstiger geworden. Die Indexwerte von 121,39 für Appartements und 117,48 für Häuser seien die niedrigsten in der südlichen Region. Der Medianwert der Quadratmeterpreise liege bei Häusern bei 2.219 Euro, bei Wohnungen bei 2.600 Euro. (kl)

Foto: Shutterstock

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