21. April 2016, 13:44
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Wohnungsunternehmen wollen Smart-Home-Technologien vorantreiben

Die Technisierung schreitet auch im Wohnbereich voran. 40 Prozent der Wohnungs- und Immobilienunternehmen wollen bis 2017 Smart Home- oder altersgerechte Assistenzsysteme in ihren Liegenschaften einsetzen.

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Immer mehr Mieter haben Interesse an Smart-Home-Funktionen.

Das geht aus einer Studie hervor, die die Smart Home Initiative Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen mm1 und dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen durchführte.

Smart Home werde künftig die Lebensqualität verbessern und den effektiven Umgang mit Ressourcen erleichtern.

Darüber hinaus würden Senioren und pflegebedürftige Menschen werden mittels AAL-Technologien (altersgerechte Assistenzsysteme) mehr Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben in gewohnter Umgebung erfahren. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Verbreitung von Smart Home-Technologien jedoch noch hinter den Erwartungen zurück.

Großes Energiesparpotenzial

Als wichtiges künftiges Einsatzfeld für Smart Home- und AAL-Lösungen bewerteten die Umfrageteilnehmer den Bereich Energiemanagement. Dazu zählten Energieverbrauchsmessung, -visualisierung und ­-abrechnung sowie Heizungssteuerung. Bedeutend sei auch die Überwachung und Steuerung des Raumklimas zur Schimmelvermeidung.

An der Studie nahmen bundesweit rund 500 Akteure der deutschen Wohnungswirtschaft teil. Über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer verwalten einen Bestand von mehr als 500 Wohneinheiten, etwa zwei Drittel aller Befragten mehr als 1.000 Wohneinheiten.

Die Studie zeige, dass die deutsche Wohnungswirtschaft das Potential vernetzter, intelligenter Technologien für sich erkannt habe. Gleichzeitig gebe es noch einen hohen Informationsbedarf hinsichtlich des Marktangebots.

Mieterbindung wichtigstes Motiv

Wohnungs- und Immobiliengesellschaften sehen die Investition in Smart Home- und AAL-Lösungen als Instrument der Mieter- und Kundenbindung. 85 Prozent nennen dies als Hauptmotiv möglicher Investitionen.

Die befragten Gesellschaften erwarten, dass in den kommenden Jahren bis zu 20 Prozent der Mieter smarte und bis zu 30 Prozent altersgerechte Wohnungen nachfragen werden. (bk)

Foto: Shutterstock

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