23. März 2016, 12:43
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Herausforderungen für den Einzelhandel

Lührmann Valuation hat die ersten Ergebnisse zur Studie „Zukunft der Einzelhandelsimmobilie“ vorgelegt. Die Studie wurde von der Hochschule Osnabrück durchgeführt, Lührmann war mitbeauftragt.

Deutsche-Euroshop1 in Herausforderungen für den Einzelhandel

Der Trend geht zu ein- bis zweigeschossigen Verkaufsflächen.

Ebenfalls wurde das Lührmann Trendbarometer 2016 veröffentlicht. Das Unternehmen habe dazu 3.200 Experten aus der Retail-Branche befragt. Alle Befragten seien sich einig, dass das Ladenkonzept der Zukunft ein- oder zweigeschossig sein wird. Als weiteren Trend hätten 90 Prozent die außerordentliche Bedeutung der Multichannelstrategie angegeben. 62 Prozent würden damit rechnen, dass etablierte Online-Händler verstärkt Einzelhandelsläden eröffnen werden.

Standort bleibt Hauptkriterium

Die Studie zur Zukunft der Einzelhandelsimmobilie kommt zu dem Ergebnis, dass der Standort nach wie vor das Hauptkriterium für eine Einzelhandelsimmobilie bleibe. Dies gelte aber nur, wenn eine notwendige Flexibilität der Flächen vorhanden sei. So würden 73 Prozent der Befragten einen Top-Standort ausschlagen, wenn sich die Immobilie nicht ihren speziellen Anforderungen anpassen lasse.

Zuschnitt und Fläche der Shops würden sich zukünftig ändern. Verkaufs- und Präsentationsflächen würden wichtig bleiben, da sie das physische Einkaufserlebnis bieten würden, das den stationären- vom Online-Handel unterscheide.

Herausforderungen der Digitalisierung

Aufgrund der Digitalisierung könnten neue Logistikzentren genutzt werden, wodurch sich Lagerflächen in den Shops reduzieren würden. 41 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass Bestandsgebäude nicht für diese zukünftigen Anforderungen ausgelegt sind.

“In Zukunft muss die Einzelhandelsimmobilie unterschiedlichen Herausforderungen, wie der Digitalisierung oder den steigenden Anforderungen an das Einkaufserlebnis begegnen. Stationäre Ladenflächen müssen flexibel auf mittel- und langfristige Bedarfe reagieren können”, so Katrin Kock, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück. (kl)

Foto: Shutterstock

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