22. August 2016, 09:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienaktien: Eine echte Alternative zu Fonds

Offene Immobilienfonds sind bei Anlegern beliebt, die am Immobilienboom teilhaben wollen. Schon jetzt stehen Fondsmanager vor der Herausforderung, die Kapitalzuflüsse effizient zu investieren. Immobilienaktien sind die Alternative. Gastbeitrag von Peter Finkbeiner, Mitglied des Vorstandes der TLG Immobilien AG.

TLG IMMOBILIEN Finkbeiner Peter Einzel in Immobilienaktien: Eine echte Alternative zu Fonds

Peter Finkbeiner, Mitglied des Vorstandes der TLG Immobilien AG: “Immobilienaktien ermöglichen Privatanlegern bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz eine diversifizierte Anlagemöglichkeit.”

Offene Immobilienfonds haben in diesem Jahr einen regelrechten Ansturm erlebt und viele Fonds sind wegen des hohen Andrangs für Neukunden geschlossen. Die Institutionen haben derzeit Mühe, die Anlegergelder in der Hochpreisphase auf dem Immobilienmarkt sinnvoll zu investieren.

Unverständlich hohe Nachfrage

Allein im ersten Quartal 2016 haben Sparer laut dem deutschen Fondsverband BVI in Deutschland 2,3 Milliarden Euro neu in offene Immobilienfonds angelegt – so viel wie seit sechs Jahren nicht mehr.

Dass diese Anlageform nach wie vor so beliebt ist, erstaunt, denn die hohen Managementgebühren schmälern die ohnehin nicht üppigen Renditen der offenen Immobilienfonds. Nach Angaben der Ratingagentur Scope liegt die Rendite im Durchschnitt derzeit bei 2,5 Prozent im Jahr.

Zudem werden Ausgabeaufschläge fällig, teilweise in Höhe von bis zu fünf Prozent. Erst nach der zweijährigen Mindesthaltedauer rentieren sich Fonds unter diesen Voraussetzungen rechnerisch damit für den Anleger.

Partizipation durch Immobilienaktien

Wer dennoch an dem nun schon seit Jahren dauernden Immobilienboom teilhaben möchte, dem bieten sich Alternativen. Eine davon ist die bei vielen Deutschen mit Vorsicht betrachtete Aktie – und zwar von börsennotierten Immobilienunternehmen.

Immobilienaktien ermöglichen Privatanlegern bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz eine diversifizierte Anlagemöglichkeit: Dies gilt sowohl für die Auswahl der Standorte als auch für die Nutzungsarten. Denn der Anleger kann gezielt in die Assetklassen Büro, Einzelhandel, oder Wohnen investieren.

So kombinieren Aktien von Immobilien-AGs die Vorteile von Immobilien – stabile Dividenden auf Basis regelmäßiger Mieteinahmen – mit der Liquidität börsennotierter Aktien. Zudem sind Immobilienaktien gegenüber offenen Immobilienfonds dank der leichten Verkaufsmöglichkeit über die Börse deutlich flexibler.

Seite zwei: Hohe Dividendenrendite

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Concordia Versicherungen leiten Vorstandswechsel ein

Bei den Concordia Versicherungen kündigt sich für 2020 ein Führungswechsel an: Nach über 25 Jahren, davon 18 Jahre an der Spitze der Concordia, wird Dr. Heiner Feldhaus zum 29. Februar 2020 die Leitung des Konzerns übergeben und sich in den Ruhestand verabschieden.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Moventum: Defensivere Ausrichtung der Portfolios

Moventum Asset Management richtet seine Portfolios angesichts der steigenden Risiken defensiver aus. Das wurde nach der quartalsweisen Asset-Allokation-Konferenz beschlossen. „Die Weltwirtschaft wächst langsamer, das Risiko einer Rezession hat signifikant zugenommen“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...