18. Mai 2016, 09:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Interhyp Wohntraumstudie: In welchen Metropolen die Deutschen am glücklichsten sind

Zahlreiche Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Angebote, kurze Wege und eine große Vielfalt an Arbeits- und Ausbildungsplätzen ziehen immer mehr Menschen in die Städte. Interhyp hat das Leben in den deutschen Ballungszentren Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart untersucht.

Leipzig Shutterstock-1 in Interhyp Wohntraumstudie: In welchen Metropolen die Deutschen am glücklichsten sind

Leipziger Augustusplatz: Leipziger und Stuttgarter waren 2015 am zufriedensten mit ihrem Wohnort.

Am zufriedensten sind laut der Interhyp Wohntraum Studie 2015 Leipziger und Stuttgarter. Für 42 Prozent der Leipziger sei die eigene Stadt der ideale Wohnort. Im Schnitt aller Bewohner von Metropolen könnten das nur 21 Prozent sagen. Ganz anders hingegen sehe es in der Hauptstadt aus: Neun von zehn Berlinern würden lieber woanders wohnen.

Leipziger leben in Traumstadt und Wunschwohnung

Viele Leipziger lebten nicht nur in ihrer Traumstadt, sondern auch in der Traumwohnung. 80 Prozent würden angeben, mit Haus oder Wohnung “eher zufrieden” oder “sehr zufrieden” zu sein. Am wenigsten glücklich seien mit 71 Prozent die Frankfurter.

Im Vorjahr hätten die Kölner mit 64 Prozent den letzten Platz belegt. 2015 habe sich das Bild gewandelt, 78 Prozent hätten keinen Grund zum Klagen und würden damit den zweiten Platz der zufriedensten Großstädte erreichen.

Auf dem dritten Rang würden die Vorjahressieger Hamburg und Stuttgart (77 Prozent) folgen. Blicke man auf den Anteil der sehr Zufriedenen, bleibe Stuttgart mit 42 Prozent die glücklichste Stadt und lasse Köln und Berlin (je 27 Prozent) hinter sich.

Stuttgarter wohnen am großzügigsten

Die Stuttgarter können mit durchschnittlich 100,3 Quadratmetern über den größten Wohnraum verfügen. Auf den letzten Plätzen würden München und Köln mit 75,9 beziehungsweise 74,5 Quadratmetern liegen.

Frankfurter am wenigsten zufrieden

Insgesamt seien die besonders Zufriedenen aus Leipzig mit sechs von acht Aspekten ihrer Wohnung glücklicher als andere Städter. Wohnfläche, Raumaufteilung, baulicher Zustand, Wertigkeit der Ausstattung und Höhe der Wohn- und Nebenkosten seien nach Empfinden der Sachsen top. Frankfurter seien hingegen bei allen materiellen Faktoren die unzufriedensten Großstädter. Sie bemängelten besonders den baulichen Zustand ihres Zuhauses.

Ein Grund für die Unzufriedenheit der Frankfurter mit ihren Wohnbedingungen sei der Lärm. 33 Prozent würden sich durch Straßenverkehr gestört fühlen, 17 Prozent durch Züge. Vor allem in Sachen Fluglärm seien Frankfurter mit 24 Prozent am stärksten von allen Bewohnern der Metropolen belastet.

Leipziger freuen sich über bestes Wohnumfeld

Beim Wohnumfeld seien die Leipziger anderen Städten überlegen. In vielen der achtzehn abgefragten Aspekte hätten die Sachsen die Nase vorn. Zum Beispiel könnten sich Leipziger über die größte Nähe zur Natur sowie zu Freunden und Familie freuen.

Auch die Anbindung an öffentliche Nahverkehrsmittel sei bei ihnen besser als anderswo. In Sachen Behaglichkeit und Wohngefühl würden sie nur von den Stuttgartern geschlagen, die auch mit der allgemein besten Lage und Umgebung punkten könnten.

Hauptumzugsgrund: Hohe Mieten und Platzmangel

Hohe Mieten seien der Hauptumzugsgrund für Städter Die Hälfte aller Frankfurter und Berliner geben dies an. Besonders wenig belastet seien die Kölner (32 Prozent). Bedeutend sei zudem mehr Platz.

40 Prozent der Münchner würden deswegen umziehen, es folgten die Stuttgarter (39 Prozent) und die Hamburger (37 Prozent). Am zufriedensten mit dem Platzangebot seien die Leipziger, lediglich 21 Prozent würden aufgrund von Platzmangel umziehen. (kl)

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Cybercrime: Keine Angst vor “Emotet”

Der Trojaner „Emotet“ gilt als die derzeit gefährlichste Cyberbedrohung für Unternehmen weltweit. Denn ein Emotet-Angriff ist besonders tückisch: Hat dieser Virus einmal den Weg auf einen Rechner gefunden, können Hacker weitere Schadsoftware beliebig oft nachladen. Die Sorge bei vielen Unternehmen ist daher groß. Dabei kann man sich mit geeigneten IT-Sicherheitslösungen sehr gut vor dem Angreifer schützen, sagt Clemens A. Schulz von Rohde & Schwarz Cybersecurity.

mehr ...

Immobilien

Auch ohne Eigenkapital zum Traumhaus?

Noch nie waren die Zinsen so niedrig wie zurzeit und viele Deutsche möchten sich die günstigen Konditionen sichern – auch ohne Eigenkapital. Doch so verlockend eine Vollfinanzierung klingt, zukünftige Eigenheimbesitzer müssen bei dieser Variante auch die Nachteile berücksichtigen.

mehr ...

Investmentfonds

Banken: “Kein massiver Verkauf von Kryptowerten an Kunden”

Vor wenigen Tagen wurden im Zuge des Umsetzungsgesetzes der 4. Geldwäscherichtlinie auch Maßnahmen zur Regulierung von Krypto-Geschäften durch den Bundesrat beschlossen. Im Kreditwesengesetz (KWG) ist nun das neue Finanzinstrument „Kryptowert“ definiert, gleichzeitig wurde ebenfalls als neue Finanzdienstleistung die Kryptowerte-Verwahrung in das Gesetz aufgenommen. Krypto-Verwahrer benötigen eine Bafin-Lizenz und müssen ihre Kunden nach dem Geldwäschegesetz so identifizieren, wie dies auch Banken tun. Nicht jede Bank wird sich in neues Geschäftsfeld trauen.

mehr ...

Berater

No Time to Wait: Fonds Finanz setzt jetzt auf Filme

Der Maklerpool Fonds Finanz hat die Waeis Filme GmbH gegründet. Sinn und Zweck sei die Etablierung der Bewegtbildproduktion als eigenständiges Geschäftsfeld und dessen Ausbau. Die Geschäftsführung übernehmen die langjährigen Fonds-Finanz-Mitarbeiter Dominik Wasik und Anton Leis gemeinsam mit Norbert Porazik und Markus Kiener.

mehr ...

Sachwertanlagen

KVG-Erlaubnis schon kurz nach dem Start

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Five Quarters Real Estate AG aus Hamburg die Erlaubnis als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) und damit zur Auflage von alternativen Investmentfonds (AIFs) erteilt. Das Unternehmen wurde gerade erst gegründet.

mehr ...

Recht

Haus ohne Grundstück: Warum das Erbbaurecht mit Vorsicht zu genießen ist

Ein Kaufinteressent findet ein Angebot, das fast zu schön ist, um wahr zu sein. Ein signifikant günstigeres Angebot verglichen mit den Marktpreisen und versehen mit dem Hinweis: Erbbaurecht. Aus diesem Vermerk ergeben sich eine Reihe von Fallstricken, die Kaufwillige unbedingt kennen sollten, bevor sie ein Objekt mit Erbbaurecht erwerben. Timo Handwerker, Spezialist für Baufinanzierungen bei Dr. Klein in Hagen, kennt die Probleme genau.

mehr ...