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24. März 2016, 11:09
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Mieten von Top-Wohnimmobilien werden günstiger

Der Index für die globalen Mieten von Top-Wohnimmobilien ist 2015 um 1,1 Prozent gesunken. Das ist das Ergebnis des „Prime Global Rental Index“ von Knight Frank.

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Luxusimmobilien werden nach dem Mietrückgang etwas erschwinglicher.

2014 seien die Spitzenmieten in den von 17 von Knight Frank untersuchten global bedeutenden Städten noch um 2,5 Prozent gestiegen. 2015 hätten die Volatilität an den Aktienmärkten und die wirtschaftliche Schwäche in den Emerging Markets die Mieten jedoch wieder nach unten gedrückt.

Untrennbar mit Beschäftigtenzahlen verbunden

“Die Performance der Top-Mietmärkte im Wohnungssektor ist weltweit untrennbar mit den Beschäftigtenzahlen insbesondere im Dienstleistungssektor verbunden”, kommentiert Taimur Khan, Senior Research Analyst bei Knight Frank. “Die gedämpfte Wertentwicklung an den Aktienmärkten und Rohstoffpreise auf Rekordtief haben zu dem schwachen Ergebnis unseres Index in 2015 beigetragen.”

In Kanton habe der Mietzuwachs in 2015 5,3 Prozent betragen. Damit setze sich die chinesische Stadt im Städtevergleich an die Spitze. Der Markt sei mit niedrigen Zinsen dennoch käuferfreundlich gewesen. Erleichterungen bei der Finanzierung von Zweitwohnungen und weniger Einschränkungen für Käufer aus dem Ausland hätten den Wohnimmobilienmarkt in China letztes Jahr beflügelt. Am unteren Ende des Ranking habe Genf mit einem Mietverlust von 7,1 Prozent Moskau abgelöst. Dafür sei zum Teil ein großes Angebot verantwortlich.

Stärkste Anstiege in Nordamerika

In den globalen Finanzzentren sei das Bild unterschiedlich. Während die Mieten in Hongkong und Singapur um 0,8 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent nachgegeben hätten, konnten Tokio (plus 3,3 Prozent), New York (2,4 Prozent) und London (0,7 Prozent) laut Knight Frank Zuwächse verzeichnen.

Auf regionaler Ebene seien die Mieten in nordamerikanischen Städten am stärksten gewachsen (plus 2,8 Prozent). Europas Mieten seien hingegen um 3,5 Prozent gefallen, und erlitten damit die größten Verluste.

Seit dem Tiefpunkt nach der Finanzkrise im zweiten Quartal 2009 habe der Index um 19 Prozent zugelegt. Der Mietzuwachs vom ersten Quartal 2007 bis zum dritten Quartal 2008 habe im Schnitt 9,1 Prozent betragen, nach dem zweiten Quartal 2009 sei dieser Wert im Schnitt auf 2,5 Prozent gefallen.

Ausblick für 2016

In 2016 sorge ein möglicher Brexit für Unsicherheit. Laut dem composite Purchasing Managers Index liegt die Geschäftstätigkeit auf einem 13-Monatstief. Die Diskussion um Negativzinsen, die niedrigen Rohstoffpreise und die abflauende Konjunktur in China werden laut Knight Frank wahrscheinlich zu weiteren Unsicherheiten an den globalen Top-Mietmärkten führen. (kl)

Foto: Shutterstock

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