26. Februar 2016, 08:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

München bleibt Stadt mit der höchsten Lebensqualität Deutschlands

München bleibt auch 2016 die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland. Im internationalen Vergleich liegt sie auf Platz vier. Das ist das Ergebnis der weltweiten Mercer-Studie zur Beurteilung der Lebensqualität.

Familie in München bleibt Stadt mit der höchsten Lebensqualität Deutschlands

Expats, die nach Deutschland entsandt werden, fühlen sich in München am wohlsten.

Wien ist nach den Ergebnissen von Mercer weiterhin an der Spitze des Städtevergleichs. Zürich und Auckland belegten den zweiten und dritten Platz. Das Schlusslicht unter den weltweiten Großstädten bilde Bagdad. Unter den Top-Ten des Rankings befänden sich insgesamt drei deutsche Metropolen. Düsseldorf könne den sechsten Rang belegen, Frankfurt am Main den siebten. Während Berlin seine Platzierung (Rang 13) leicht verbessern könne, verschlechterten sich Hamburg (18), Stuttgart (24) und Leipzig (60) geringfügig.

Zur Beurteilung der Lebensqualität jeder Stadt seien 39 Kriterien analysiert wurden, die aus Sicht von Mitarbeitern, die ins Ausland entsandt werden, eine zentrale Rolle spielten. Dies seien unter anderem politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte.

Sicherheit hat größten Einfluss auf Lebensqualität

Hinzu kämen Faktoren wie Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen. Erstmalig sei das Merkmal „persönliche Sicherheit“ untersucht wurden. Denn die politische und soziale Stabilität am Einsatzort habe den größten Einfluss auf die Lebensqualität von Mitarbeitern, die von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet werden.

“Da viele Expats von ihrer Familie an den Arbeitsort im Ausland begleitet werden, steht für sie der Sicherheitsgedanke an erster Stelle”, sagt Mercer-Expertin Ulrike Hellenkamp. “In deutschen Städten herrscht vergleichsweise wenig Kriminalität, die Strafverfolgung ist effizient, die sozialen und politischen Verhältnisse sind stabil. Sie werden daher als sehr sicher empfunden und landen im internationalen Vergleich ganz weit vorne.” Im Gegensatz dazu hätten Terrorismus und soziale Unruhen zur Folge, dass einige europäische Städte im Ranking schlechter dastehen würden, wie beispielsweise Paris (71), London (72), Madrid (84) und Athen (124). (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...